Die
Gründung des Tierschutzvereines Schwerte und Umgebung e.V.:
Am
Dienstag, den 4. November 1952, fanden sich 26 Tierfreunde aus
Schwerte zur Gründungsversammlung des Tierschutzvereines zusammen.
Herr Walter Jost, Vorstandsmitglied des Iserlohner Tierschutzvereines,
informierte die Anwesenden über Sinn und Bedeutung des
Tierschutzgedankens und auch über wichtige Sachthemen, wie
organisatorische und kassentechnische Angelegenheiten.
Nach
kurzer Diskussion bestand Einigkeit über alle Fragen und es wurde beschlossen:
Wir gründen den Tierschutzverein Schwerte und Umgebung e.V.!
Die
Einzelheiten sahen dann wie folgt aus:
Zur
1. Vorsitzenden wurde Frau Liesel Kramm gewählt, eine
ausgewiesene Tierfreundin, die schon zu dieser Zeit viele Tiere in
ihrer Wohnung beherbergte. Herr Willi Blasberg fungierte
als 2. Vorsitzender. Frl. Emmi Rahlenbeck wurde
Kassenwartin und Frl. Elisabeth Hardt nahm ihre
Tätigkeit als Schriftführerin auf.
Für
den Rest des Gründungsjahres wurde ein Mitgliedsbeitrag von 1,-
D-Mark festgesetzt, der künftige Jahresbeitrag belief sich auf 3,-
D-Mark. Zusammen mit einer Spende der Mitglieder in Höhe von 20,-
D-Mark belief sich das Startkapital des Vereins auf ganze 41,- D-Mark.
Somit
hatte Frau Kramm eine Grundlage für ihre unermüdliche Arbeit zum
Wohle der Tiere.
Frau
Kramm's Beharrlichkeit ist es auch zu verdanken, dass die Stadt
Schwerte im Jahre 1954 die Zusage machte, ein Tierheim auf dem
Gelände des Schlachthofes an der Liethstraße zu genehmigen.

Das
alte Tierheim:
Am
25. Juli 1956, also etwa zwei Jahre nach der Zusage der Stadt Schwerte,
konnte das Tierheim auf dem Gelände des Schlachthofes an der
Liethstraße seiner Bestimmung übergeben werden. Ein massives Gebäude
bot acht Boxen für Hunde und die erforderlichen Nebenräumlichkeiten.
Damit wurde das erste Tierheim im Landkreis Iserlohn im Beisein vieler
Ehrengäste und Freunde des Tierschutzvereines seiner Bestimmung
zugeführt.

Das
jetzige Tierheim:
Auf
der Jahreshauptversammlung am 18. März 1985 stand fest, dass das
Tierheim an der Liethstraße noch maximal 3 Jahre dort bestehen
bleiben konnte. Das Tierheim an der Liethstraße bot nur Platz für
Hunde. Ein Katzenasyl war in einer Etagenwohnung in der Ostberger
Straße untergebracht. Das Schicksal des Hundehauses an der
Liethstraße war verbunden mit dem des Schlachthofes. Der Schlachthof
sollte bald geschlossen werden.
Die
Stadt Schwerte dachte lange Zeit darüber nach, sich an das Tierheim
des Kreises an der Hammer Straße 117 anzuschließen.
Das
Tierheim an der Liethstraße war derart marode, dass im Winter 1987
der Tierschutzverein überlegte wie er die Tiere unbeschadet durch den
Winter gebracht werden konnte. Der Veterinär stellte beim Tierheim
erhebliche Mängel fest
Doch
im Februar 1989 stand endlich fest: Wir können ein neues Tierheim
bauen! Die finanzielle Decke war zwar mehr als dünn, aber ein
geeignetes Grundstück konnte von der Gräflichen Stosch'schen Rentei
gepachtet werden.
Im
November 1990 war das Tierheim fertiggestellt und die Tiere konnten
aus der Liethstraße in das neue Tierheim 'Am Gartenbad'
umziehen. Am 06. Juli 1991 fand die
offizielle Einweihung statt.
