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28. Juni 2010  

 

Fotos von unserem Sommerfest

 

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Sponsoren bedanken!

Ein großes Dank geht auch an die vielen fleißigen Kuchenbäcker. Noch nie hatten wir so viele schöne Kuchen!

Ein besonderes Dank geht auch an unsere fleißigen Helfer und an die treuen Besucher!

 

Wir freuen uns schon auf das nächste Sommerfest!

Ihr Tierheim Schwerte Team und der Vorstand des TSV Schwerte und Umgebung e.V.

 

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28. Juni 2010  

 

Best Dog 2010

gesponsert von Royal Canin

 

 

1. Platz: Charlie (Mischling) von Stefan Bartetzko

2. Platz: Costa (Kooikerhondje) von Anna-Lena Schulte

3. Platz: Carnelo (Mischling) von Christa Krause

 

 

28. Juni 2010

aus der Westfälischen Rundschau

Text: Christel R. Radix

 

 

Mischling Charlie ließ Konkurrenz hinter sich

 

Die Schattenplätze waren am Samstagnachmittag beim Sommerfest und Tag der offenen Tür des Schwerter Tierheims die beliebtesten unter den vier- und zweibeinigen Besuchern. Die Wasserstationen für die Hunde und der Getränkestand für Frauchen und Herrchen waren dicht umlagert. Herrlicher Sonnenschein mit hochsommerliche Temperaturen lockten zur Freude der Veranstalter viele Gäste.

 

Neben Katzen stellen Kleintiere wie Kaninchen, Meerschweinchen und Co. den größten Part der Tierheimbewohner. Von aufmerksamen Bürgern gefunden in Kartons oder Käfigen an viel frequentierten Stellen oder von ihren Besitzern wegen Überforderung oder Desinteresse, werden die Tiere im Schwerter Tierheim abgegeben. Dort warten sie auf ein neues, liebevolles Zuhause. „Da wir kein städtisches Tierheim sind, sind wir auf Mitgliedsbeiträge und Spenden angewiesen“, sagt Mitarbeiterin Catharina Seelig. Jede zusätzliche Einnahmequelle – etwa der Erlös des Sommerfestes – ist angesichts des voll belegten Tierheims willkommen.

 

Viele Höhepunkte standen beim diesjährigen Fest des Tierheims auf dem Programm. Mit dem Titel „Best-Dog 2010“ kann sich Charlie schmücken. Unter 14 Hunden wurde der Retriever-Mischling von der Jury ausgewählt. Bewertet wurden Sozialverhalten, Charakter und Aussehen der Vierbeiner. Und hier ließ Charlie seine Mitkonkurrenten ganz klar hinter sich.

Mit großem Interesse verfolgten die Gäste die Wahl zum „Agility Master 2010“. Bei diesem Wettkampf auf dem schattenlosen Hundeplatz bewiesen die Hunde ihre Wendigkeit und Flinkheit, indem sie möglichst fehlerfrei eine Hindernisstrecke bewältigen mussten.

 

Frauchen und Herrchen wurden bei dem Sommerfest keine sportlichen Höchstleistungen abverlangt – sieht man vom Schlange stehen am Kuchenbuffet, Grill- und Getränkestand sowie beim Losverkauf für die obligatorische Tombola ohne Nieten ab. Dank vieler Schwerter Geschäftsleute gab es attraktive Preise, darunter ein 150-Euro-Gutschein, gesponsert vom „Fressnapf“ in Geisecke.

 

Nach der Vorstellung der neuen Tierheim-Leiterin, Bettina Stierstorfer, die seit langem als Tierpflegerin und Hundeschullehrerin in Schwerte arbeitet, sorgte Shaky Everett mit heißen Rhythmen a la Elvis Presley für beste musikalische Unterhaltung.

 

 

 

01. Juni 2010

aus den Ruhr Nachrichten

Text: Zeus Reporterinnen Melina Sartor, Anneke Hoffmeyer und Jana Ostermann, Klasse 8c, Ruhrtal-Gymnasium Schwerte

 

 

Nimm mich mit zu dir nach Hause

 

Sommerzeit! Viele Tiere verlieren ihr Zuhause. Doch was passiert nun mit ihnen? Die Zeus-Reporterinnen Melina Sartor, Anneke Hoffmeyer und Jana Ostermann waren zu Besuch im Tierheim.

 

Seit etwa 17 Jahren werden im Tierheim Schwerte am Gartenbad 7 Tiere in Not aufgenommen. Rund 400 Hunde, Katzen und Kleintiere werden jährlich im Tierheim abgegeben. Meistens haben sie ein schlimmes Schicksal erlitten.

Die Tiere werden ausgesetzt oder abgegeben, weil sie nicht mehr erwünscht sind. Natürlich bleibt einigen Tierhaltern keine andere Chance als ihre Tiere abzugeben. Manche erkranken plötzlich oder erleiden Allergien. Doch einige der abgegebenen sowie der gefundenen Tiere kommen direkt in die Vermittlung, andere aber müssen erst noch „erzogen“ und trainiert werden, weil sie durch den Halter oder den Wechsel der Umgebung oft verstört sind.

 

Allerdings gelingt es den Tierheimmitarbeitern mit viel Geduld und Mühe, beinahe alle aufgenommenen Tiere auch zu vermitteln. Im Tierheim geht es den Tieren oft besser als in den früheren Familien, in denen sie gelebt haben. Die Pfleger kümmern sich nämlich sehr gut um die Tiere: Die Hunde erhalten jeden Tag Auslauf, und die Katzen leben in angemessenen großen und schön gestalteten Räumen. Viele Tieren sehnen sich nach einer intakten Familie

Sogar die Kleintiere haben in ihren Käfigen ausreichend Beschäftigung. Das Klischee, dass Tiere aus dem Tierheim „verstört“ seien, wird zumindest im Schwerter Tierheim keinesfalls bestätigt. Dennoch sehnen sich die Tiere oft nach der Nähe einer intakten Familie. Vielleicht nehmen Sie sich ja auch ein Herz und helfen dabei, dass die Tiere wieder ein richtiges Zuhause bekommen, in dem sie sich wohlfühlen.

 

Sie können den Mitarbeitern im Tierheim etwas die Arbeit erleichtern, indem Sie mit einem Hund Gassi gehen.

Wenn Sie schon einen Hund haben, dann gönnen Sie ihm doch etwas Bewegung und gehen mit ihm zum Agility-Kurs. Dort lernt Ihr Hund durch sportliche Herausforderungen, seine Geschicklichkeit und Schnelligkeit zu verbessern. Denn das Tierheim nimmt nicht nur Tiere auf, sondern bietet auch eine Hundeschule, eine Urlaubspension und einen Hundetreff an.

 

 

 

10. Mai 2010

 

Maikätzchen erwartet Leid – Katzenschutzverordnung dringend erforderlich

 

 

 

Maikätzchen erwartet Leid – Katzenschutzverordnung dringend erforderlich Jetzt ist die Zeit im Jahr, in der die meisten Jungkatzen geboren werden. Auch das Tierheim Schwerte erwartet dieses Jahr wieder eine „Katzenschwemme". Das Schicksal der neugeborenen Katzen indes ist ungewiss. Im Freien vermehren sich die Tiere unkontrolliert. Katzen können im Jahr zwei bis drei Mal jeweils vier bis sechs Junge bekommen, wenn sie nicht kastriert sind. Oft droht den Tieren dann ein qualvoller Tod. Aufgrund des dramatischen Populationsanstiegs entsteht häufig eine Nahrungsknappheit, die zu Hunger und Mangelerscheinungen führt. Außerdem leiden viele Tiere zudem unter Infektionskrankheiten und Parasitenbefall. "Letztes Jahr hatten fast alle von draußen stammenden Katzen schlimmen Katzenschnupfen", so Dr. Stefan Wolf, Vorsitzender des Tierschutzvereines Schwerte und Umgebung e.V..

 

„Das Leid der Katzen ist enorm. Aus Tierschutzsicht stellt die Kastration von frei lebenden Katzen und Hauskatzen, die Freilauf genießen, die einzige Möglichkeit dar, das Anwachsen der Katzenpopulation und die damit verbundene Verelendung der Tiere zu verhindern", mahnt Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.

Der Ursprung aller frei lebenden Katzen stammt von den in den Haushalten lebenden Freigängerkatzen ab, deren Fortpflanzung nicht kontrolliert wurde. Nach wie vor lassen Tierhalter ihre Katzen unkastriert ins Freie. Deshalb hatte der Deutsche Tierschutzbund Bundesministerin Ilse Aigner im März 2010 den Entwurf einer Katzenschutzverordnung übermittelt. Ziel: Verbindliche Regelungen für die Haltung und den Umgang mit Katzen sowie eine Kastrationspflicht als Instrument gegen die ungewollte Vermehrung.

 

Auch die Tierschützer in Schwerte hoffen, dass es bald eine einheitliche Katzenschutzverordnung gibt. "Es gibt immer noch zu viele unverantwortliche Katzenbesitzer, die ihre Katzen, oder Katzen die sie ja 'nur' füttern, unkastriert draußen herumlaufen lassen. Diese Menschen sind sich oft garnicht bewusst, was für ein Elend sie damit unterstützen", so Herr Dr. Wolf.

 

Das Tierheim Schwerte sucht für die ganz kleinen Samtpfoten, die sicherlich bald wieder im Tierheim abgegeben werden, noch Aufzuchtstellen. Aufzuchterfahrung ist von Vorteil, da ganz kleine Katzen sehr viel Arbeit machen. Interessenten können sich täglich telefonisch von 15.00 Uhr - 18.00 Uhr unter 02304/61249 im Tierheim Schwerte melden.

 

02. Februar 2010

 

Schülerinnen von der Gesamtschule Schwerte 

sammelten für das Tierheim Schwerte

 

 

Die Schülerinnen aus der Klasse 6d der Gesamtschule Schwerte Alina Hopp, Joline Vartmann, Miriam Cichon und Lara Bahnik 

übergaben am 02. Februar 2010 dem Tierheim Schwerte Team, vertreten von Catharina Seelig und Wolfsspitz Moritz, 

die Spende in Höhe von 60 Euro und eine Futterspende. 

 

Die  tierischen Bewohner des Tierheimes und das Tierheim Team sagen DANKE!

 

 

 

 

16. Dezember 2009

aus der Westfälschen Rundschau vom 19. Dezember 2009:

Text: Bernd Kirchbrücher

Foto: WR

 

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen

Patentanten und Patenonkel bedanken,

die eine Patenschaft für ein Tierheimtier übernommen haben!!!

 

18 Herzen schlagen für Campino

Patenschaft für alle Felle

 

 

Der Hund Campino und 18 Frauen aus der Sportgruppe im Grete-Meißner-Zentrum haben eines gemeinsam: Sie gehören zur Altersgruppe der Senioren, sind aber sehr fit.

 

Campino ist zwölf Jahre alt, die Frauen sind zwischen 65 und 85 Jahre alt. Der Hund lebt ihm Tierheim und ist aufgrund seines Alters schwer vermittelbar. So trugen die Frauen 75 Euro zusammen, um für den Collie-Mix ein Jahr lang die Patenschaft zu übernehmen. Während ihrer Weihnachtsfeier am Donnerstagabend übergaben sie das Geld an den  TSV - Geschäftsführer Ulrich Krajewski. Die Idee zu dieser Aktion hatte Gerdi Leskien. Sie bringt seit 20 Jahren die Frauen in der Gruppe in Schwung. „Ich hatte viele Jahre selbst Hunde”, sagt sie, und war deshalb vom Schicksal Campinos berührt. Die anderen Frauen hatte sie schnell überzeugt, die Patenschaft zu übernehmen.

 

Der Hund wurde von seinen Vorbesitzern abgegeben, weil er nicht mehr allein bleiben kann, so die Information aus dem Tierheim. Es ist lieb und wesensfest, heißt es, und ein wenig taub. Am besten reagiert er auf Handzeichen. Für sein Alter ist er sehr fit und geht gerne spazieren. Für Suchspiele mit Leckerchen ist er immer zu haben.

Dass Campino nun 18 Patentanten hat, soll Menschen, die ihn gerne bei sich aufnehmen möchte, nicht an diesem Vorhaben hindern.

 

Mehr Informationen über Campino auf unserer Tiervermittlungs-Seite!

 

 

16. Dezember 2009

aus den Ruhr Nachrichten vom 16. Dezember 2009:

Text: Holger Bergmann

Foto: Bernd Paulitschke

 

Besuch im Tierheim 

Kinder bringen einsamen Tieren ein Licht

 

 

 

Ein Lied mit Wirkung: Als die Kinder des Diakonie-Kindergartens „In den Gärten“ das Lied „Tragt in die Welt nun ein Licht“ hörten, trafen sie eine Entscheidung. Seit Weihnachten 2008 tragen die Kinder Lichter in die Welt, zu Menschen, die nicht auf der hellsten Seiten des Lebens stehen. 

 

Ein Licht für dunkle Winterabende brachten die Kinder den Tieren ins Tierheim.  „Aber es gibt nicht nur Menschen, die zu Weihnachten allein sind“, schildert Erzieherin Linda Rosigkeit die Überlegung der Kinder. Und deshalb brachten die Kinder den Tieren im Schwerter Tierheim ein Licht – und bei den Tieren besonders begehrt: die Futterspende.

 

Dieser Besuch war ein ganz besonderes Erlebnis für die 3 bis 6 Jahre alten Kinder: „Die meisten haben überhaupt keine Erfahrungen mit Tieren, geschweige denn mit dem Tierheim“, schildert Linda Rosigkeit den Grund für die großen Augen der Kleinen.

 

Besonders beeindruckend für die Delegation waren die Hunde, die momentan zu Gast im Tierheim sind. Da ist zum Beispiel Campino, ein 12 Jahre alter Collie-Mischling, der erst vor kurzem abgegeben wurde.

 

Tiere mit Respekt behandeln

 

So lernten die Kinder nur eines von vielen Schicksalen im Tierheim kennen. „Die Kinder sollen aber nicht mit einem Gefühl von Mitleid nach Hause gehen“, wünscht sich Bettina Stiersdörfer, „sondern mit der Erkenntnis, das Tiere mit Respekt behandelt werden müssen.“

 

 

 

20. September 2009

 

 

Pannekaukenfest 2009

 

 

 

 

01. August 2009

 

 

Fruchtbörse übernimmt Patenschaft für vernachlässigte Meerschweinchengruppe

 

 

Noch sind es 18 Meerschweinchen, die im Tierheim Schwerte abgegeben wurden. Doch weiterer Nachwuchs ist zu erwarten. Ein aufmerksamer Tierfreund konnte einen völlig überforderten Besitzer zur Abgabe der Tiere überreden. Leider ist der Zustand der Meerschweinchen momentan noch schlecht. Alle Tiere haben Milbenbefall und mussten direkt im Tierheim tierärztlich versorgt werden. Die Behandlung mindestens 3 Wochen.

Peter Hruby, von der Fruchtbörse Schwerte, übernahm spontan eine Patenschaft für die Meerschweinchengruppe. Für leckeres Gemüse ist also während des Tierheimaufenthaltes gesorgt.

 

Foto: Peter Hruby, Fruchtbörse Schwerte übergibt Rosemarie Seelig, 2. Vorsitzende des TSV Schwerte, 

          die erste Futterspende.

 

 

22. Juni 2009

 

 

Fotos Tag der offenen Tür - 20. Juni 2009

 

 

 

11. Mai 2009

 

 

Jahreshauptversammlung Tierschutzverein Schwerte und Umgebung e.V.

 

Auf der am 05. Mai stattgefundenen Jahreshauptversammlung des Tierschutzvereines Schwerte und Umgebung e.V. wurden die anwesenden Mitglieder über die Ereignisse des letzten Jahres unterrichtet.

Doch vor der Jahreshauptversammlung begrüßte der Vorstand die anwesenden Gäste und Mitglieder zum Vortrag von Frau Irmgard Devrient und Reinhard Wohlgemuth von der NABU - Kreisverband Unna e.V.. Thema des Vortrages war Wildtiere im Ruhrtal.

 

Frau Devrient wies darauf hin, dass laut Bundesnaturschutzgesetz, Wildtiere nicht aus der Natur genommen werden dürfen. Immer wieder sind besorgte Mitbürger zu eilig mit vermeintlicher Tierhilfe. Wer ein junges Wildtier aus der Natur entnimmt muss sich auch bewusst sein, dass man dann auch für die Aufzucht und Pflege zuständig ist. Laut Tierschutzgesetz muss diese Aufzucht und Pflege dann artgerecht sein. Herr Wohlgemuth zeigte zwei seiner momentanen Schützlinge: zwei Fledermäuse.

 

Als Beispiel von der aus Natur entnommenen Wildtiere, zeigte Herr Dr. Stefan Wolf, Vorsitzender des Tierschutzvereines Schwerte, zwei junge Teichhühner, die ca. 9 Tage alt waren. Die Aufzucht ist sehr komplex und sehr schwierig.

Die Arbeit des Tierheim Schwertes besteht darin herrenlosen Tiere zu Versorgen und für diese ein neues Zuhause zu finden. Dieses ist das Hauptanliegen des Tierschutzvereines und hat oberste Priorität.

409 Tiere fanden im Jahr 2008 einen Unterschlupf im Tierheim Schwerte. Dazu kommen noch 113 Pensionshunde und 119 Pensionskatzen die im Tierheim ihren Urlaub verbrachten. Bei den 409 Tieren handelt es sich um 95 Hunde, 130 Katzen und 194 Kleintiere, die fast alle im letzten Jahr vom Tierschutzverein Schwerte und Umgebung e.V. gut vermittelt werden konnten.

 

Höhepunkt dieses Jahres ist der am 20. Juni 2009 stattfindende Tag der offenen Tür mit Sommerfest des Tierheimes Schwerte. Hier wird auch offiziell der Hundeplatz eingeweiht. Dieses Jahr wird Shaky Everett musikalisch für gute Stimmung sorgen. Des Weiteren wird es noch viele weitere Programmpunkte zum Thema Tiere geben.

 

 

 

 

08. April 2009

 

 

Osterfeuer – Gefahr für Wildtiere

 

Auch in Schwerte wird nach wie vor der Brauch des Osterfeuers gepflegt. Bereits vor Ostern werden große Reisighaufen aufgeschichtet, die von vielen Wildtieren als Unterschlupf und sogar als Brutstätte genutzt werden. Das Feuer birgt besonders für Kleintiere wie Igel, Mäuse, Kröten oder Vögel eine verhängnisvolle Gefahr und kann für sie zur tödlichen Falle werden. Organisatoren und Verantwortliche ermahnt der Tierschutzverein Schwerte und Umgebung e.V. zu besonderen Vorsichtsmaßnahmen: Das Material erst kurz vorher aufzuschichten oder unbedingt kurz vor dem Anzünden umzuschichten.
 
Die bereits vor Wochen und Monaten für die alljährlichen Osterfeuer aufgeschichteten Reisighaufen sind für viele Tiere Unterschlupf oder Wohnquartier. Verschiedenen Vogelarten wie z.B. Zaunkönig oder Rotkehlchen dienen diese künstlich angelegten Holzhaufen als scheinbar sichere Brutstätte. Kleintiere wie Igel, Amphibien und Insekten nutzen den Astschnitt als Versteck und Wohnraum. Wird das Osterfeuer entzündet, gibt es für die Tiere keine Möglichkeit den Flammen zu entkommen. Erfolglos werden sie versuchen, im Inneren des Reisighaufens Schutz zu finden.
 
Aus Tierschutzsicht ist es am besten auf diesen Brauch zu verzichten. Wer die Reisighaufen an Ort und Stelle belässt, schafft ganzjährige Lebensräume für die heimische Tierwelt. Dies ist insbesondere dort von Bedeutung, wo der natürliche Lebensraum der Tiere durch die Ausweitung der bebauten Flächen zunehmend reduziert wurde.
 
Diejenigen, die nicht auf die Osterfeuer-Tradition verzichten möchten, sollten verschiedene Vorkehrungen zum Schutz der Tiere treffen: Vor allem ist es wichtig, das Brennmaterial erst kurz vor dem Entzünden anzuhäufen. Sollte dies nicht möglich sein, müssen die Holzstöße unbedingt nochmals sorgfältig und vorsichtig umgeschichtet werden, kurz bevor sie in Brand gesteckt werden. Dadurch erhalten Tiere, die in den Holz- und Reisighaufen Unterschlupf gefunden haben, die Möglichkeit zur Flucht. Darüber hinaus darf das Osterfeuer keineswegs dazu dienen, Sondermüll, Reifen oder Plastik zu entsorgen. Durch das Verbrennen dieser Materialien entstehen giftige Dämpfe, die Menschen und Tieren gleichermaßen schaden.

 

 

23. März 2009

 

 

Erbärmliches Bild bot sich Tierheimmitarbeitern:

Wer kennt diesen Hund?

 

Fritz ist mittlerweile verstorben. 

 

 

 

Ein erbärmliches Bild bot sich am Donnerstag den Mitarbeitern des Tierheimes Schwerte. Ein kleiner West Highland White Terrier war in Geisecke in der Straße 'Zum Mühlenstrang' aufgefunden worden. Er war in einem so schlechtem körperlichen Zustand, dass er zwei Tage stationär in der Tierarztpraxis Dr. Wolf behandelt werden musste. 'Wenn man den Kleinen so sieht, könnte man denken er wäre schon sehr alt, doch seine Zähne verraten, dass er erst um die 7 Jahre alt ist', so Rosemarie Seelig, 2. Vorsitzende des Tierschutzvereines Schwerte. Fritz, wie ihn die Mitarbeiter des Tierheimes jetzt nennen, war komplett verfilzt, seine Krallen waren überlang, seine Augen waren schwer entzündet. Außerdem ist er unterernährt. Durch die Mangelernährung weisen seine Knochen schon Deformationen auf. 

 

Nun hofft das Tierheim Schwerte auf Hinweise, wem der Hund gehört. 'Fritz' ist ein unkastrierter reinrassiger West Highland White Terrier. Hinweise zu dem Fundhund können telefonisch unter 02304/61249 (Öffnungszeit 16 – 18 Uhr, ansonsten AB) mitgeteilt werden. 

 

Ausserdem wird für den kleinen aber sehr selbstbewussten Terrier eine Pflegestelle gesucht. 'Fritz' sollte nicht zu kleinen Kinder und Rüden. Zu beachten ist, dass Fritz nur sehr schlecht sieht und hört. Außerdem ist er momentan nicht stubenrein. Dieses mag auch von seiner schlechten körperlichen Verfassung herrühren. Interessenten für Fritz können sich gerne im Tierheim melden.

 

 

Wer die Arbeit des Tierheimes Schwerte und Fritz unterstützen möchten, es wird sich über jede Spende gefreut! Spendenkonto - Nr.: 264 35 BLZ: 441 524 90 Stadtsparkasse Schwerte

 

 

 

19. März 2009

Ruhr Nachrichten  vom 13. Februar 2009

Text: Nicole Giese

Foto: Bernd Paulitschke

 

 

Haustiere werden immer älter: Tierärzte stellen sich geänderten Anforderungen

 

 

Deutschlands Haustiere leben immer länger. Das merken auch die Tierärzte in Schwerte. "Zurzeit ist das Verhältnis Alt zu Jung noch 50:50", sagt Dr. Stefan Wolf. Aber die älteren Patienten nehmen zu. Und mit ihnen die Anforderungen an die Experten. Im Herbst besuche ich eine Fortbildung zu diesem Thema", so Wolf.

 

Ein Aktenordner mit Krankendaten und Rechnungen steht im Regal von Jessica Toliver. Hündin Sophie ist zwölf. Aus dem schwarzen Riesenschnauzer-Schäferhund-Mischling ist eine alte Lady geworden, Pfoten und Schnauze sind grau-meliert. Und die Veränderungen sind nicht nur äußerlich.

 

Parallelen zur 84-jährigen Oma

 

Mehr zu diesem Thema Fotostrecke: Die älteren Vierbeiner aus Schwerte Treppensteigen oder auf die Couch hüpfen – "ich merke, dass vieles für sie beschwerlicher ist", beschreibt Jessica Toliver die Unterschiede. Und sieht Parallelen zu ihrer 84-jährigen Oma. Auch die altersbedingten Erkrankungen gleichen sich.

"Herzerkrankungen nehmen zu, es können neurologische Probleme oder Organprobleme auftreten", erklärt Dr. Wolf. Die Sinnesleistungen lassen nach, die Tiere hören und sehen schlechter.

 

Bereit, für ihr Tier alles zu tun

 

Aber ihre Besitzer sind immer öfter bereit, für ihr Tier alles zu tun. "Gerade in Ein-Personen-Haushalten ist die Fixierung auf das Tier sehr stark", nennt Dr. Wolf einen Grund.

"Unser Bobby musste am Ende sogar Windeln tragen", erzählt Andrea Köhler. Die Lichtendorferin hatte den blinden Dackel mit 14 Jahren aus dem Schwerter Tierheim geholt, vor kurzem ist er gestorben. "Er hatte solche Schmerzen, da musste ich ihn einschläfern lassen." Auch Pamuk ist ein Findelkind. "Diese alten Tiere nimmt ja sonst keiner."

 

 

 

10. Februar 2009

Westfälische Rundschau vom 10. Februar 2009

Text: Theo Körner

Foto: Westfälische Rundschau

 

Tierarzt operierte Luftgewehr-Geschoss aus der Brust: „Kein Einzelfall in Schwerte”

Kater verletzt: „Wer schießt nur auf unschuldige Tiere?”

 

 

Er habe sich wohl bei einem seiner Spaziergänge verletzt, dachte Nicole Neumann und brachte ihren Tequilla, einen neunjährigen Kater, zum Tierarzt. Als die Schwerterin die Diagnose hörte, wollte sie ihren Ohren kaum trauen: Im Brustbereich fand der Veterinär das Geschoss eines Luftgewehrs.

 

„Wer macht so etwas, wer schießt auf unschuldige Tiere?”, fragt Nicole Neumann und versteht die Welt nicht mehr. So etwas darf doch einfach nicht sein, erzürnt sich die 29-Jährige. „Das hätte doch viel schlimmer ausgehen können”, sagt sie und möchte den Gedanken gar nicht zu Ende denken. Tequilla ist der ganzen Familie und insbesonderen den drei Kindern ans Herz gewachsen.

 

Der niedliche Stubentiger begibt sich, wie es nun mal die Art von Katzen ist, immer wieder auf Tour durch heimische Gefilde, erzählt die die Frau aus dem Ahornweg. Dieser Tage dann entdeckte sie „eine offene und entzündete Stelle” am Rücken. Damit aber nicht genug. Im Brustbereich „fühlte es sich an, als habe unser Kater einen Knoten”. Gestern Vormittag nun machte sich die Schwerterin auf den Weg zu Dr. Stefan Wolf. Der wusste sehr schnell, was die Stunde geschlagen hatte. „Was mit diesem Kater geschehen ist, stellt keinen Einzelfall dar”, sagte er gegenüber der WR. Einmal, machmal zweimal pro Monat kommen nach seinen Angaben Katzenbesitzer in seine Praxis, weil der Vierbeiner angeschossen wurde. „Entweder entfernen wir dann wie bei Tequilla ein Geschoss oder wahlweise auch Schrot”, berichtet er. Wolf geht davon aus, dass die Schüsse meist in unmittelbarer Umgebung der jeweiligen Wohnung abgegeben werden. Denn die Katzen streunen nach seiner Einschätzung in der Siedlung umher. Deshalb müssen es nicht unbedingt Jäger sein, die auf die Tiere anlegen. Der Veterinär fragt sich letztlich auch, ob und wann wohl mal Menschen zu Schaden kommen.

 

Gestern noch erstattete Nicole Neumann bei der Polizei Anzeige. „So etwas muss doch geahndet werden”, sagt sie und ist sichtlich empört. Von einer Häufung solcher Vorfälle könne man nicht sprechen, sagte Polizeisprecher Martin Volkmer. Er gab zu bedenken, dass Jäger durchaus auf Katzen schießen würden, wenn diese in Wald oder Flur herumstreunten.

 

 

27. November 2008:

Ruhr-Anzeiger vom 26.11.08

Artikel und Fotos: Thomas Meißner

 

 

Ruhr-Anzeiger: 'Ein Blick hinter die Tierheimtüren'

 

Artikel_Ruhranzeiger.JPG (1649037 Byte)  Artikel_Ruhranzeiger_2.JPG (4266918 Byte)

 

(zum Vergrößern anklicken!)

 

 

14. November 2008:

 

 

Schülerinnen spenden Flohmarkt Erlös!

 

 

Pauline Pachura, Ann-Kathrin Peschke, Jessica Nagel und Cindy Pilz 

spendeten den Erlös eines selbst organisierten Flohmarktes,

der Klasse 6c von der Gesamtschule Schwerte.

Jasmin Lesner vom Tierheim Schwerte nahm den Erlös in Höhe von 47,00 Euro entgegen!

 

Die Tiere und das Team des Tierheimes Schwerte sagen DANKE! 

 

 

30. Oktober 2008:

 

 

Ausgesetzt! 

Hund am Tierheimzaun angebunden

 

Mittlerweise hat Figo ein neues Zuhause gefunden.

 

 

Leider war es am Dienstagmorgen wieder so weit für das Team des Tierheimes Schwerte. Ein Hund wurde am Tierheimzaun angebunden aufgefunden.

Am 28. Oktober 2008, in den frühen Morgenstunden, müssen bisher unbekannte Menschen, sich ihren Hund auf diese Weise entledigt haben.

Stephanie Fischer, Auszubildende des Tierheimes Schwerte, fand gegen 6.30 Uhr den verschüchterten Hund. 'Es ist immer traurig und auch unverständlich, dass Menschen immer noch Tiere einfach so aussetzen.'

Die Vermittlung solcher Tiere ist leider immer mit Problemen verbunden. 'Man weiß weder Namen, Alter, noch irgendwelche weiteren Details zum Vorleben, die für eine Vermittlung so wichtig wären', so Stephanie Fischer.

 

Bei dem Fundhund handelt es sich um einen ca. 45 cm hohen Mischlingsrüden. Sein Fell ist hellbraun mit etwas weiß am Bauch. Besonders auffällig ist sein markanter Unterbiss, so dass sein linker Eckzahn immer hervorschaut. Der Rüde ist unkastriert, nicht gechipt oder tätowiert.

 

Das Tierheim Schwerte bittet nun die Schwerter Mitbürger um Mithilfe. Hinweise zu dem Fundhund können telefonisch unter 02304/61249 (Öffnungszeit 16 – 18 Uhr, ansonsten AB) mitgeteilt werden.

Wer die Arbeit des Tierheimes Schwerte unterstützen möchten, es wird sich über jede Spende gefreut!

Spendenkonto - Nr.: 264 35    BLZ: 441 524 90  Stadtsparkasse Schwerte

 

 

 

16. Oktober 2008:

 

Warnung vor falsch verstandener Igel-Liebe

 

 

In den ersten Frosttagen wandern viele Igel noch im Freien umher. Oft nehmen Tierfreunde die scheinbar hilflosen Tiere auf. Der Deutsche Tierschutzbund warnt jedoch vor gut gemeinter, aber falsch verstandener Tierliebe. Igel dürfen nicht vorschnell in die menschliche Obhut genommen werden. Falls dies doch nötig wird, sollte man sich auf jeden Fall über die richtige Ernährung aufklären lassen.
 

Wer Igeln helfen will, muss wissen, dass es sich um Wildtiere handelt.

Eine Überwinterungshilfe für den Igel im Haus muss auf jeden Fall die Ausnahme sein: Eine Aufnahme sollte nicht vor Ende Oktober geschehen.
Bei allen "Hilfsaktionen" darf man nicht vergessen, dass der Igel ganzjährig durch die Bundesartenschutzverordnung und das Landschaftsgesetz Nordrhein-Westfalen geschützt ist.


Eine sinnvolle Art, den Igeln zu helfen, besteht darin, Rückzugsgebiete in Gärten und Parkanlagen zu schaffen. Dazu gehören eine Bodendeckung mit Laub und Pflanzenresten, sowie die Schaffung von Versteckmöglichkeiten und Überwinterungsplätzen durch das Pflanzen von Hecken oder Gebüschen und durch Kompost-, Reisig- oder Holzhaufen.


Tagsüber verstecken sich Igel im Herbst in Kompost- oder Reisighaufen, einer Böschung oder einer Hecke. Sie verlassen das Versteck nur zwischen Dämmerungsbeginn und Morgengrauen, um auf Nahrungssuche zu gehen.
 
Lassen Sie daher aufgehäufte Gartenabfälle liegen. Sie sind oft ein ideales Winterquartier für die Tiere. Falls Sie Gartenabfälle doch entsorgen wollen, gehen Sie bitte vorsichtig vor. Schauen Sie erst nach, ob sich ein Igel darin niedergelassen hat. Ein gesunder Igel hat dann die Chance, zu flüchten und kann sich ein neues Quartier suchen.
 
Sollten Sie in den Wintertagen einen Igel tagsüber sehen, beobachten Sie ihn zunächst aus sicherer Entfernung. Nicht immer braucht ein solches Tier die Hilfe der Menschen. Nur verwaiste Igelsäuglinge, verletzte oder kranke Igel sind wirklich hilfsbedürftig. Kranke oder verletzte Igel erkennt man sofort daran, dass sie am Tag herumliegen, oft mager sind und sich apathisch verhalten.
 
Bei einem solchen geschwächten Igel gilt: Vorsichtig aufnehmen und sich am Besten an eine kompetente Igelschutzgruppe wenden. Die für Schwerte nächstgelegene Igelschutzgruppe ist die Arbeitsgruppe Igelschutz Dortmund e.V., die im Tierschutzzentrum Dortmund, jeweils Montag, Mittwoch, Freitag von 17.30 - 19.30 Uhr geöffnet hat. Bei schwer verletzten Tieren kann man sich sofort an einen Tierarzt wenden.

Bei der Arbeitsgruppe Igelschutz Dortmund e.V. gibt es Tipps für die weitere Behandlung, Unterbringung und besonders für die Nahrungsauswahl. Denn falsche Ernährung kann das Todesurteil für einen Igel bedeuten.

 

Adresse:

Arbeitsgruppe Igelschutz Dortmund e.V.

Im Tierschutzzentrum

Hallerey 39, 44149 Dortmund

Tel: 0231/175555

 

 

 

 

01. September 2008:

aus den Ruhr Nachrichten vom 01. September 2008:

Text: Patrizia Carlucci

Foto: Bernd Paulitschke

 

 

Ein tierischer Familien-Alltag

 

Familie Köhler hat eine besondere Leidenschaft: Sie liebt Hunde aus dem Tierheim. Und am meisten solche, die sonst keiner haben möchte.

Sie sind alt, inkontinent, blind, sehen nicht gerade wie Laufstegmodels aus und machen eine Menge Arbeit. Pamuk und Bobby sind die Hunde von Familie Köhler. Pamuk ist schon zwölf Jahre alt und und ein typischer „spitz-verdackelter Allesmischling“. Er kläfft gerne und liebt die Kaninchen der Familie.

Bobby ist rehbraun-grau-melliert und schon 15 Jahre alt. Er läuft ab und zu vor Schränke und verwechselt auf Grund seiner fehlenden Sehkraft Frauchens Nase schon mal mit einem saftigen Leckerchen.

30 Jahre im Katzenschutzverein aktiv

Und Familie Köhler? Das sind Mutter Bärbel, Vater Michael und Tochter Katharina. Tierlieb waren sie schon immer. Mutter Bärbel war 30 Jahre lang in einem Katzenschutzverein aktiv und liebte ihre Samtpfoten. „Dann bin ich allergisch geworden. Auf Hunde reagiere ich aber nicht“, erklärt die Tierfreundin.

Über die Internetseite des Schwerter Tierheims sind die Köhlers dann auf Pamuk und Sinan aufmerksam geworden. Liebe auf den ersten Blick sei es gewesen, allerdings nicht für alle Familienmitglieder.

Bobby hat sich bestens eingelebt

 „Als wir dann ins Tierheim gefahren sind, haben die Hunde so laut gekläfft, dass ich Angst vor denen hatte“, erinnert sich die 16-jährige Katharina. Als Hund Sinan vor sieben Monaten an Krebs starb, war sie es dann, die Nachfolger Bobby im Internet ortete. „Das ist doch kein Hund!“, fand Vater Michael. Doch die Tochter setzte sich durch.

Mittlerweile hat sich Bobby bei den Köhlers bestens eingelebt und diktiert nun gemeinsam mit Pamuk den Tagesrhythmus der gesamten Familie: Morgens um sechs Uhr geht es los. Die Hunde brauchen Futter und wollen ihre erste Runde an der Luft drehen. Dann müssen Herrchen und die zwei Frauchen los. Arbeit und Schule rufen.

Alles ist haargenau durchorganisiert


„Die Tiere brauchen Medikamente. Die müssen regelmäßig gegeben werden. Deshalb haben wir alles genau durchorganisert“, erklärt Bärbel Köhler.

Zwischendurch packt auch Oma Hannelore mit an. Die 83-Jährige wohnt mit im Haus und übernimmt gerne mal das Füttern oder lässt die Hunde in den Garten.

Überall nur Hundeverbote

Selbst den letzten Urlaub richteten die Köhlers ganz nach ihren Vierbeinern aus. Ein richtiger Hundeurlaub sollte es werden.
„Das ging aber mächtig nach hinten los“, erinnert sich Vater Michael. Statt der versprochenen hundefreundlichen Umgebung gab es überall nur Hundeverbote.

„Jetzt machen wir erst einmal Urlaub zu Hause. Wir haben einen Garten mit Pool und fühlen uns mit unseren Hunden hier einfach am wohlsten“, meint Bärbel Köhler.

 

 

 

 

 

 

 

28. Juli 2008:

 

Wie aus Jessy ein Prachthund wurde

 

Mitte Februar wurde dieses Jahres wurde Jessy gefunden. Sie lief orientierungslos in der Nähe des Tierheimes 

herum ... ausgesetzt.

Das Bild, was sich den Angestellten des Tierheimes Schwerte bot, war erschreckend. Bei einer Widerrichthöhe von 60 cm wog Jessy keine 10 Kilogramm mehr. Sie war bis auf die Knochen abgemagert. Von der Mangelernährung war ihr am kompletten Körper das Fell ausgegangen. Ihre Krallen war extrem lang, was darauf hinwies, dass sie fast keinen Auslauf hatte.

Doch Jessy erholte sich schnell. Letzten Monat fand sie dann auch noch ein schönes neues Zuhause. Mittlerweile hat sie Normalgewicht und sie entwickelt sich prächtig.

 

12. Februar 2008:

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13. Februar 2008:

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19. Februar 2008:

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24. April 2008:

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im neuen Zuhause 27. Juli 2008:

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01. Juli 2008:

 

Spende für Lissy

 

Helen und Chiara lernten die liebe Leonberger- Mix Hündin Lissy im Tierheim Schwerte kennen. Als sie vom dem Schicksal von Lissy hörten und davon dass sie bald operiert werden muss, beschlossen die beiden Mädchen zu helfen. Sie fragten im Tierheim nach, ob sie Geld für die Operation von Lissy sammeln dürfen. Am 28. Juni überreichten sie dem Tierheim den Erlös der Spendensammlung für Lissy. Helen und Chiara sammeln jetzt noch die nächsten 14 Tage für die Operation für Lissy.

Das Tierheim Schwerte bedankt sich recht herzlich für das Engagement!

 

 

 

 

 

09. Juni 2008:

aus den Ruhr Nachrichten vom 08. Juni 2008:

 

Tierheim öffnet die Türen

 

Zum "Tag der offenen Tür" hatte das Tierheim auch dieses Jahr wieder Tierfreunde auf sein Gelände eingeladen. Neben Kuchen, Kaffee, Pommes und Getränken konnten die Besucher ihr Glück bei der Tombola versuchen. Schwerter Geschäftsleute hatten die Losgewinne, wie Topfpflanzen und Haustierzubehör, gespendet. Die Tierheim-Tiere freuten sich besonders über die ungewohnte Aufmerksamkeit. Gegen Mittag führte die Schwerter Rettungshundestaffel des Deutschen Roten Kreuzes einen Hindernisparcours vor und zeigte, wie die Hunde vermisste Personen finden und retten können.

Für stimmungsvolle Akkordeonmusik sorgte Petra Böhner, die seit drei Jahren beim Pafi Akkordeon Orchester in Hagen spielt. Der Auftritt von "Rio the Voice of Elvis" musste wegen Krankheit abgesagt werden. Der Elvisimitator hatte bisher jedes Jahr beim Tag der offenen Tür des Tierheims ehrenamtlich ein Konzert gegeben.

Informieren und Interesse wecken

DJ Barney sprang spontan ein und unterhielt die vielen Besucher mit bekannten Schlagern und Hits aus allen Jahrzehnten.

"Wir wollen aber nicht nur unterhalten, sondern auch informieren und Interesse wecken", sagt Catharina Seelig, Schriftführerin des Tierschutzvereins. "Die Hunde konnten wir relativ gut vermitteln, aber wir haben momentan sehr viele Katzen und Kleintiere ohne Zuhause." Zu dieser Jahreszeit würden besonders viele Tiere ausgesetzt oder weggegeben.

Viele Katzen und Kleintiere warten auf ein Zuhause

Deshalb waren alle Türen des Tierheims geöffnet, so dass die vielen Besucher die verschiedenen Tiere betrachten konnten.

Bis in den frühen Abend hinein dauerte das Fest und auch ohne Rio konnten sich die ehrenamtlichen Helfer nicht über mangelnde Besucherzahlen beklagen. "Die Stimmung ist einfach sehr entspannt und gemütlich", erzählte Tierheimleiter Johannes Vicktor. "Ich denke, wir waren wie auch in den Jahren zuvor gut besucht."

Die Einnahmen aus Tombola, Kuchen- und Getränkeverkauf kommen wie jedes Jahr dem Tierheim zugute.

 

 

09. Juni 2008:

 

 

Fotos vom Tag der offenen Tür

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für Großansicht auf Fotos klicken!

 


 

Alle Fotos können auch in einem Online-Fotoalbum 

angeschaut werden: HIER!

 


 

 

29. Mai 2008:

 

Jahreshauptversammlung des 

Tierschutzvereines Schwerte und Umgebung e.V.

 

Auf der am 27. Mai stattgefundenen Jahreshauptversammlung wurden die anwesenden Mitglieder über die Ergebnisse des letzten Jahres unterrichtet. Im Jahr 2007 bot das Tierheim Schwerte 430 Tieren ein Zuhause auf Zeit. Dazu kommen noch 105 Pensionshunde, 75 Pensionskatzen und 24 Pensionskleintiere, die im Tierheim ihren Urlaub verbrachten.

Bei den 430 Tieren handelt es sich um 108 Hunde, 166 Katzen und 156 Kleintiere, die fast alle vom Tierschutzverein Schwerte und Umgebung e.V. schnell vermittelt werden konnten. 

 

Von dem Jahr 2004 bis 2007 stieg die Anzahl zu beherbergende herrenlose Tier um fast unglaubliche 58%. Die Aufnahmekapazitäten des Tierheimes sind fast ganzjährlich erschöpft. Daher plant der Tierschutzverein einen Anbau an das jetzige Tierheim, um den Tieren auch weiterhin eine optimale Versorgung bieten zu können. ‚Dieses wird die größte und schwierigste Aufgabe für den Tierschutzverein Schwerte in den kommenden Jahren sein,’ so Dr. Stefan Wolf, 1. Vorsitzender des Tierschutzvereines. Der persönliche und individuelle Charakter des Tierheimes soll aber erhalten bleiben. ‚Unsere gute Vermittlungsrate hängt maßgeblich davon ab, dass wir jedes einzelne Tier persönlich genau kennen, mit jeder Eigenheit’, so Dr. Wolf.

 

Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung, waren die Neuwahlen des Vorstandes. Einstimmig bestätigt wurden Herr Dr. Stefan Wolf als 1. Vorsitzender, Frau Rosemarie Seelig als 2. Vorsitzende, Frau Marianne Pohle als Kassenwart, Frau Sigrid Hermann als stellv. Geschäftsführerin und Frau Catharina Seelig als Schriftführerin- Pressewart. Neu im Vorstand Team des Tierschutzvereines Schwerte und Umgebung e.V.  ist Herr Ulrich Krajewski, der nun den vorher unbesetzten Posten des Geschäftsführers bekleidet.

 

Höhepunkt dieses Jahres ist der am 07. Juni 2008 stattfindende Tag der offenen Tür mit Sommerfest des Tierheimes Schwerte. Rio – the voice of Elvis wird wie in den letzten Jahren für gute Stimmung sorgen. Außerdem wird erstmalig die Hundestaffel Schwerte des Deutschen Roten Kreuzes ihr Können zeigen.

 

29. Mai 2008:

Auszug aus den Ruhr Nachrichten und 

Westfälische Rundschau vom 29. Mai 2008:

Foto: Bernd Paulitschke

 

 

Rotary Club ehrt verdiente Schüler

 

Soziales Engagement oder andere Formen gesellschaftlichen Engagements von Jugendlichen herauszustellen, hat sich der Rotary Club Schwerte zum Ziel gesetzt. Am Dienstag, 27. Mai, vergab der Club im Haus Ledendecker zum sechsten Mal den "Jugendpreis Gemeinsinn".

 

Damit sollen rotarische Grundwerte des sozialen Engagements unterstrichen und Funktionsbedingungen des Gemeinwesens herausgestellt werden. Die Gesellschaft lebt davon, dass sich Menschen für andere einsetzen Ein solches Engagement ist häufig mit erheblichem Zeitaufwand verbunden, es bereitet allerdings - wie die Preisträger vermitteln - Freude und Anerkennung.

 

Geehrt: Aileen Korte

Mit dem Sonderpreis des Jugendpreises Gemeinsinn 2008, dotiert mit 100 Euro, zeichnet der Rotary Club Schwerte wir Aileen Korte aus. Aileen Korte ist 14 Jahre alt. Sie geht zur Pestalozzischule in Ergste. Mit dem Preis wird ihr ausdauerndes und einfühlsames Engagement für die Tiere beim Tierschutzverein Schwerte gewürdigt.

Direkt nach den Hausaufgaben führt sie seit gut einem Jahr täglich Hunde des Tierheims in Schwerte aus.

"Sie kümmert sich kontinuierlich, gewissenhaft und mit großer Sorgfalt um die ihr anvertrauten Tiere", so die Jury. "Sie verzichtet auf Dinge, denen Mädchen in diesem Alter normalerweise nachgehen. In selbstlosem Engagement hat sie für sich klare Prioritäten gesetzt."

 

V.l.n.r.: Dr. Georg Papathanassiou, Aileen Korte, Onur Öczan, Ali Caliskoglu, Linda Peuckmann und Martin Büscher.

 

 

 

 

26. Mai 2008:

 

Wenn Frauchen oder Herrchen einfach wegfährt...

 

Die Sommer- und Ferienzeit ist keine gute Zeit für Haustiere. Tausende Tiere werden in Deutschland 
jedes Jahr ganz einfach ausgesetzt.


Praktikantin Jasmin Lesner mit Linda

Dieses musste auch wieder das Tierheim Schwerte am letztem Wochenende feststellen. Am Samstag morgen fand Delia Grams, Mitarbeiterin des Tierheimes Schwerte, einen Katzencontainer vor der Tierheimpforte. 'Zu erst hofft man ja noch, dass er sich nur um eine Spende einer Transportbox handelt. Doch dann hörte ich schon das hilflose Jammern einer Katze'. Eine wunderschöne junge schildpattfarbene Katze wartete sehnsüchtig auf ihre Befreiung. An der Transportbox hing ein Zettel: 'Linda'. Linda ist momentan noch sehr verschüchtert und erholt sich im Tierheim.

In allen Tierheimen in Deutschland beginnt zu dieser Jahreszeit nun das große Zittern.

"Die Ferien können der Tropfen sein, der das Fass zum Überlaufen bringt, denn dann werden noch mehr Vierbeiner von ihren Besitzern rausgeschmissen als sonst. Und hier kennen die Besitzer in der Art und Weise kaum Grenzen: Hunde werden an Autobahnraststätten einfach aus dem Wagen geworfen, Katzen und Kleintiere in Papierkörben entsorgt", so Dr. Stefan Wolf, 1. Vorsitzender des Tierschutzvereines Schwerte und Umgebung e.V.

Was kann jeder Einzelne tun?

Halten Sie Augen und Ohren offen! Hören Sie am Rastplatz ein Geräusch aus dem Gebüsch oder aus dem Abfalleimer, schauen Sie nach! Sehen Sie hier oder am Straßenrand ein Tier alleine, halten Sie bei nächster Möglichkeit an.

Bitte übernehmen Sie die Verantwortung und halten an  Schauen Sie lieber einmal zu viel nach als zu wenig, auch wenn Sie riskieren ein paar Stunden später in Ihrem wohlverdienten Urlaub anzukommen. Sie retten so das Leben des Tieres! Verständigen Sie umgehend die Polizei und/ oder das zuständige Tierheim.

Bemerken Sie ein verdächtiges Fahrzeug, notieren Sie sich die Nummer und teilen Sie diese den Beamten mit. Diese recherchieren dann weiter.

Traurige Wirklichkeit: oftmals holt sich der Besitzer des Tieres nach dem unbeschwerten und erholsamen Urlaub ein neues Tier, das er dann im nächsten Jahr ohne Gewissensbisse wieder aussetzen kann.

Aussetzen von Tieren ist kein Kavaliersdelikt

Ausgesetzt ist ein Tier dann, wenn es durch eine aktive Handlung in eine neue Situation gebracht wird, wo es gefährdet ist. Zurückgelassen ist eine Katze etwa dann, wenn ihre Halter in eine neue Wohnung ziehen und das Tier am alten Ort zurücklassen.

Beides, Aussetzen und Zurücklassen, kann nach §18 des Tierschutzgesetzes mit Haft oder mit einer Geldbuße bis zu 25.000,00 Euro bestraft werden.

 

 

20. April 2008:

 

Der Frühling ist da!

 

 

 

 

 

 

11. April 2008:

aus den Ruhr Nachrichten vom 11. April 2008

Text: Hilke Schwidder

Fotos: Oskar Neubauer

 

Einsatz der Gassi-Geher

 

 

 

Es ist Mittwoch, 15.10 Uhr. Dauerregen fällt vom Himmel. Ein gutes Dutzend Hunde bellt. Catharina Seelig tippt auf ihre Armbanduhr. Sie nickt. „Die Tiere wissen ganz genau, wie spät es ist.“

Wenn die Hunde zur Gassi-Stunde bellen, spielt das Wetter keine Rolle. Vorm Tor warten ehrenamtliche Gassigeher. Hinterm Tor tänzelt Wolfsspitz Moritz auf der Stelle.

 

Gassi gehen mit Freiwilligen

 

Zeit zum Spazierengehen. Freiwillige nehmen jeden Tag die Hunde des Schwerter Tierheims an die Leine.

Auch bei Regen. „Die Hartgesottenen kommen immer“, sagt Catharina Seelig. Die junge Frau vom Tierschutzverein zeigt mit einer schnellen Handbewegung Richtung Ruhr. „Hier gibt es wunderbare Strecken zum Spazierengehen.“

Doch für Moritz kommt vor der großen Freiheit noch die Körperpflege. Catharina Seelig fährt dem Hund mit einer Bürste durchs dichte Fell. Wieder und wieder. Dann schaut sie prüfend hoch. Tippt noch einmal auf ihre Armbanduhr: „Viertel nach drei.“ Die Tierschützerin lässt ihre Hand sinken.

 

Immer das gleiche Ritual

 

Einige Ehrenamtliche kommen den kleinen Pfad zum Tierheim hinauf. Die nächsten fünf Minuten laufen ab wie ein Ritual. Füße abtreten. Zehn Schritte bis zum Brettchen mit den Leinen. Die Tiere begrüßen. Nils Soller ist schon eine Station weiter.

Er tobt mit Hündin Jessy durchs Freigehege. Der 15-Jährige bleibt stehen. Mit roten Wangen. Atemlos. Er holt Luft. Ein Schlammspritzer klebt auf seiner Stirn. Regentropfen perlen von seiner Lederjacke.

Jessy bellt. Sie will spielen. Nils Soller ruft: „Ich möchte gern einen eigenen Hund haben. Einen aus dem Tierheim.“

Das Wetter ist nur Nebensache

Er krault Jessy mit einer Hand am Ohr. Mit der anderen zieht er den Verschluss seiner Lederjacke zu. Eine dichte, graue Wolkendecke hängt am Himmel. Der Junge schaut prüfend nach oben. Bläst die Wangen auf. Hebt die Schultern. Mit einer Regenpause in der nächsten halben Stunde rechnet er nicht.

Jessy schüttelt sich. Noch dieses Jahr zieht Familie Soller um, damit sie einen Hund aufnehmen kann. „Im Sommer wird‘s was“, sagt der Sohn. Und nickt energisch.

Es sei eben schwierig, eine Wohnung zu finden, in der Hundehaltung erlaubt ist. Bis zum Umzug muss das Gassi-Gehen genügen.

 

Ein Herz für alle Hunde

 

Nils Soller verbringt seine freie Zeit fast jeden Tag am Tierheim. „Ich habe alle Hunde hier ins Herz geschlossen“, sagt er. „Und es ist ein schönes Gefühl, dass die Hunde sich freuen, wenn ich mit ihnen rausgehe.“

Die Tiere seien so dankbar dafür. Nils Soller hat inzwischen mehr als einen Schlammspritzer auf seiner Kleidung. Er kümmert sich nicht darum.

Stattdessen nimmt er Jessy an die Leine. An ein paar Pfützen vorbei geht es Richtung Ruhr. Der Hund tänzelt aufgeregt neben dem Jungen.

 

Die Hunde sind längst daran gewöhnt

 

Catharina Seelig schaut dem Abmarsch von ihrem Bürofenster aus zu. „Es tut den Hunden gut, raus zu kommen.“ Jeden Nachmittag beobachte sie, wie die Tiere gespannt in ihren Boxen warten. „Die denken. Kommt einer? Kommt einer zu mir?“

Catharina Seelig schmunzelt vielsagend und erklärt: „Aber wenn‘s auf die 17 Uhr zugeht, haben sie es alle wieder eilig, nach Hause zurück zu kommen.“ Um 17.30 Uhr gibt es was zu Fressen.

 


 

Bei uns besteht die Möglichkeit mit Hunden ehrenamtlich spazieren zu gehen!

Hundeausführzeiten sind Montag - Sonntag: 15.15 Uhr - 17.00 Uhr

 

Mindestalter ist 14 Jahre. 

Beim erstem Mal muss eine Hundeausführverordnung ausgefüllt werden 

und der Personalausweis hinterlegt werden.

Bei minderjährigen Hundeausführern muss ein Erziehungsberechtigter die Ausführverordnung

unterschreiben.

Besonders am Wochenende kann es vorkommen, dass wir nicht genug 'passende' Hunde zum Ausführen haben. Bitte haben Sie dafür dann Verständnis.

Fürs Hundeausführen werden keine Hunde reserviert.

 


 

Fotos vom Hundeausführen

 

(Grundregel beim Hundeausführen ist, dass immer genügend Sicherabstand zwischen den Hunden gehalten werden muss. Für die Fotos mussten die Hundeführer aber etwas zusammenrücken)

 

 

 

 

20. Februar 2008:

 

Vollkommen abgemagert aufgefunden: Fundhündin Jessy

 

 

Letzte Woche bot sich den Mitarbeiterinnen im Schwerter Tierheim ein erschütterndes Bild. Eine vollkommen abgemagerte Hündin wurde von einem aufmerksamen Bürger ins Tierheim gebracht. Die Hündin war ihm auf der Hagener Straße in der Nähe des Tierheimes fast vor sein Auto gelaufen. Sie trug eine Leine und ein rotes Geschirr mit ihrem Namen: Jessy.

Jessy wog bei einer Schulterhöhe von 60 cm keine 10 Kilogramm mehr. Durch die Mangelernährung ist das Fell am Bauch und am Kopf sehr dünn. Ihre Krallen waren überlang, was bei ihr auf mangelnden Auslauf hinweist. Natürlich hat sie auch keinen so genannten Chip, womit man sie identifizieren könnte und der bei Ihrer Größe in Nordrhein-Westfalen auch gesetzlich vorgeschrieben ist.

Durch das liebevolle Aufpäppeln im Tierheim hat Jessy mittlerweile 2 Kilogramm zugenommen. Auch das Fell wächst langsam wieder nach. Der tierärztliche Check ergab, dass Jessy ansonsten topfit ist. 'Sie ist so eine liebe und verspielte Hündin', so Stephanie Fischer, Auszubildende im Tierheim Schwerte, 'wie kann man einem Hund nur so etwas antun? Wir können nur hoffen, dass durch die Mangelernährung keine bleibenden Schäden entstanden sind.'  

 

Das Tierheim Schwerte bittet nun die Schwerter Bürger um ihre Mithilfe: Kennt jemand diesen Hund? Jessy ist zwischen 1 und 2 Jahren alt,  60 cm hoch, hat kurzes schwarzes Fell und Schlappohren. Sie dürfte ein Jagdhund-Mischling sein. Hinweise werden telefonisch unter 02304/61249 von 15.30 bis 18.00 Uhr erbeten.

 

Jessy am 13. Februar (einem Tag nach dem Auffinden): knapp unter 10 Kilogramm

 

Jessy am 19. Februar: 12 Kilogramm

 

 

 

 

28. Januar 2008:

aus der Westfälischen Rundschau:

 

Mini-Schwein Hertha fühlt sich sauwohl

 

(Foto: Westfälische Rundschau)

Seltsames Quieken kam aus der Transportbox, die ein Ehrenamtlicher des Schwerter Tierheims Anfang Dezember gefunden hatte. Jemand hatte Mini-Schwein Hertha einfach ausgesetzt. ...

 

Mittlerweile hat das Schweinchen ein neues Zuhause in der Nachbarstadt Dortmund gefunden. "Öff, öff, öff!" Hertha ist ganz aufgeregt und läuft grunzend in ihrem Stall herum. "Ja, Mini, ist ja gut!" Dagmar Groß hat kaum die Tür geöffnet, da huscht ihr die süße Sau durch die Beine und rast im Schweinsgalopp auf den Hof. Dort wartet nämlich schon ihr neuer und zugleich bester Freund. Michel heißt er und ist ein kleiner Jack-Russel-Terrier. Die beiden fetzen quer über den Platz, jagen und balgen sich. Dagmar Groß schaut ihnen zu und erzählt. "Zum Glück hat mein Schwiegersohn hier viel Platz." Auf dem Hof von Stefan Biermann in Dortmund-Löttringhausen ist Hertha nämlich beileibe nicht einsam. Pferde, Kühe und Großschweine wiehern, muhen und grunzen in der ruhigen Vorstadtidylle.

 

"Hertha! Hertha, komm her!" Jetzt spielt Dagmar Groß ihren Trumpf aus. Eine violette Dose, gefüllt mit Maiskörnern, erzeugt beim Schütteln ein unwiderstehliches Geräusch. "Öff, öff, öff!" Die Mini-Sau kommt angerannt und springt an ihrem Frauchen hoch. "Eigentlich sind wir ja ins Tierheim gefahren, weil wir einen Hund adoptieren wollten. Aber als ich Hertha gesehen hab, war klar. Die kommt mit." Kurz noch die Zustimmung vom Ehemann eingeholt und Hertha hatte ein neues Heim.

 

"Wir haben schon immer Tiere in Not aufgenommen", erzählt Schweine-Mama Dagmar Groß. "Unseren Michel haben wir aus einem furchtbaren Zuchtbetrieb in Holland gerettet", erzählt die Tierarzthelferin. Daheim wartet noch Jack-Russel-Dame Jessy, auch ein Notfall, der bei der tierlieben Familie Groß ein schönes Zuhause gefunden hat. "Jessy haben wir aus einer Familie mit drei kleinen Kindern geholt, da war ein Welpe von sechs Wochen einfach nicht gut aufgehoben."

Egal ob Hund, Katze oder Mini-Schwein - welches Tier auch immer bei den Groß landet, kann sich eines ruhigen Lebens sicher sein.

 

 

17. Januar 2008:

aus den Ruhr-Nachrichten vom 05. Januar 2008:

 

Ein Heim fürs Tier der Woche

 

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(zum Vergrößern anklicken!)

 

 

04. Dezember 2007:

 

Schweinchen Hertha

 

Hertha hat mittlerweile ein neues Zuhause gefunden!

 

 

 

Da haben die Tierheimmitarbeiter am Sonntag Nachmittag nicht schlecht gestaunt: Ein ehrenamtlicher Hundeausführer kam mit einem hinter dem Tierheim gefundenen Katzentransporter. Doch die Geräusche, die aus dem Katzentransporter kamen waren so garnicht typisch. Ein kleines Schweinchen schaute verängstigt aus dem Container und quiekte leise. 

 

'Das Tiere am Tierheim ausgesetzt werden ist ja leider traurige Routine', so Rosemarie Seelig, 2. Vorsitzende des Tierschutzvereines, 'aber ein Minischwein hatten wir noch nie'. Besonders dreist ist die Tatsache, daß das Schweinchen während der Hundeausführzeiten ausgesetzt worden ist. Doch leider hat keiner der Tierheimmitarbeiter oder der Hundeausführer den Täter beobachten können. 'Glück hatte das Schweinchen so schnell gefunden geworden zu sein.', so Frau Seelig, 'Kaum auszudenken, wenn es die Nacht bei diesem Unwetter hätte draußen verbringen müssen. 

 

Das Schweinchen, daß jetzt liebevoll Hertha genannt wird, hat sich in den letzten Tagen gut von den Strapazen erholen können und wohnt momentan provisorisch in einem Katzenraum im Tierheim. Nun sucht das Tierheim Schwerte ein neues artgerechtes Zuhause für Hertha. Hertha ist zwar momentan noch klein, wird aber sicherlich trotzdem mal eine stattliche Minisau von 30 - 60kg. 

 

Für die alleinige Wohnungshaltung sind solche Tiere natürlich nicht geeignet. Das Minischwein hat ähnliche Bedürfnisse wie ein normales großes Schwein, deshalb benötigen sie einen Auslauf, der mindestens 100qm mißt. So ist eine trockene Stallung im Außenbereich ebenso wichtig, wie Stroh und eine Weide bzw. Garten.  Minischweine sind soziale Tiere und brauchen Kontakt zu Artgenossen.

 

 

 

 

 

 

04. Dezember 2007:

aus der Westfälische Rundschau:

WR Text und Bild: Schmidt

 

 

Struppiges Fell und Knopfaugen spenden Trost und Freude

 

Benyi ist unglaublich aufgeregt. Überall diese fremden Menschen, die so nett zu ihm sind, dann all die Leckerchen und streichelnden Hände. ...

... Der kleine Mischlingsrüde aus dem Schwerter Tierheim war gestern die Hauptattraktion im Friedrich-Krahn-Zentrum. "Das ist so schön mit den Tieren hier", schwärmt Emmi Vorwald. Der kleine Benyi springt an ihrem Bein hoch und schnüffelt wie wild an ihrer rechten Hand. Knapp außerhalb seiner Reichweite öffnet sie die Faust, ein kleines Leckerchen verbirgt sich darin - jetzt bekommt er es. "Wir hatten früher auch immer Hunde", erzählt die 87-Jährige und streicht sacht über das struppige Fell: "Schäferhunde, Collies und einen Rauhaardackel, der war besonders frech. Morgens um 6 Uhr stand der vor der Haustür und hat gebellt, weil er spazieren gehen wollte." Ursprünglich kommt die Seniorin aus dem Allgäu. Kürzlich ist sie in das Seniorenzentrum am Westhellweg gezogen, um in der Nähe ihres Sohnes zu wohnen, der zum Arbeiten nach Schwerte gezogen ist.

"Das mit den Tieren hier finde ich ganz besonders klasse", sagt Thomas Brandt. Er ist als Krankheitsvertretung im AWO-Seniorenzentrum tätig und erlebt den Besuch aus dem Schwerter Tierheim gerade zum ersten Mal. "Die Bewohner suchen sofort den Kontakt zu den Tieren und fangen an, Geschichten von früher zu erzählen. Toll wäre es, wenn das noch öfter möglich wäre." Zunächst bleibt es aber bei den monatlichen Besuchen.

An jedem ersten Dienstag im Monat kommen Mitarbeiter des Tierheims zu Besuch und bringen immer mindestens einen Gast mit Fell mit. Neben Benyi durfte sich gestern auch noch Willi verwöhnen lassen. Das Langhaarmeerschwein sorgte mit seiner wilden Frisur für heiteres Gelächter unter den Bewohnern.

 

 

16. Oktober 2007:

 

Unitymedia spendet 500 Euro

 

Das Tierheim Schwerte mit Sitz in Westhofen gehört zu den zwölf Projekten auf Feldern ehrenamtlichen Engagements, das die Firma Unitymedia in diesem Jahr für eine finanzielle Unterstützung ausgewählt hat.

Die Firma, Kabelnetzbetreiber von NRW und Hessen, fördert im Rahmen ihrer Initiative "Aktiv vor Ort" Aktionen, bei denen Mitarbeiter des Unternehmens oder deren Familienmitglieder aktiv ehrenamtlich tätig sind. In diesem Fall handelt es sich um Angela Weinmann, Mitarbeiterin im Kundendienst, die das Projekt einreichte und damit die fünfköpfige Jury überzeugte. Seit mehr als einem Jahr engagiert sich Angela Weinmann für das Tierheim Schwerte. Sie geht so oft wie möglich mit Hunden des Tierheims spazieren und hilft, wann immer Not am Mann ist. "Meine ehrenamtliche Tätigkeit im Tierheim empfinde ich als große Bereicherung: Die Freude und Dankbarkeit der Tiere, wenn man sich mit ihnen beschäftigt, sind mehr als eine Entschädigung für die geopferte Freizeit."

Das Geld ist schon für die aktuell stattfindende Sanierung der Quarantänestation für Katzen verplant, in der die aufgelesenen Tiere vorübergehend untergebracht werden. Allein im vergangenen Jahr beherbergte das seit über 50 Jahren bestehende Tierheim 104 Hunde, 149 Katzen und 130 Kleintiere. Ein engagiertes Team von Mitarbeitern kümmert sich um das Wohlergehen der Tiere - von der Aufnahme, Pflege und Fütterung im Heim bis hin zur Vermittlung an verantwortungsvolle Familien.

"Die Spende über 500 Euro war ein wahrer Segen für uns", freute sich Vorstandsmitglied Catharina Seelig.

 

Foto von links: Rosemarie und Catharina Seelig (TSV Schwerte), 

Angela Weinmann (ehrenamtliche Hundeausführerin), 

Horst-Dieter Mewus (Unitymedia) und Tierheimhund Jamy

 

 

 

11. September 2007:

 

Warnung vor Futter für Tiere in Not:

 

Patenschaftssammlungen finden nicht im Namen des 

Tierschutzvereins Schwerte oder für das Tierheim Schwerte statt

 

Das Unternehmen „Futter für Tiere in Not“ sammelt derzeit Patenschaften für Tierfutter in der Region. Dabei suggerieren die Angestellten des Unternehmens offenbar u.a., dass das Futter auch dem Tierschutz in Schwerte zugute käme. Mit Plakaten am Verkaufsstand von „Futter für Tiere in Not“ wird- neben Kamen (wo sich gar kein Tierheim befindet)  –als Sammelzweck

„Tierschutz in Schwerte“ genannt. Der Tierschutzverein Schwerte und Umgebung e.V. weist deutlich daraufhin, dass das Unternehmen keinerlei Vertrag mit oder Beauftragung durch den Tierschutzverein erhalten hat. „Wir raten allen Tierfreundinnen und Tierfreunden dringend, die Patenschaftsverträge nicht zu unterschreiben. Wer bereits unterschrieben hat, sollte den Vertrag sofort kündigen“, so Dr. Stefan Wolf, Vorsitzender  des Tierschutzvereins Schwerte und Umgebung e.V. und rät: „Wer sichergehen will, dass das Geld auch 1zu1 bei den Tieren ankommt, sollte direkt spenden, statt über kommerzielle Firmen Patenschaftsverträge abzuschließen“.

Die Firma „Futter für Tiere in Not“ hat sich im Sommer 2005 im baden-württembergischen Rottenburg gegründet. Die Geschäftsidee: Außendienstmitarbeiter, die über bundesweit geschaltete Inserate gesucht werden, werben für den Abschluss von Patenschaftsverträgen. Danach soll der Tierfreund monatlich zwischen 7,- und 56,- EUR auf das Geschäftskonto der Firma überweisen. Die Handelsvertreter sind selbstständig. Ihr Einkommen resultiert allein aus den Provisionen von Patenschaftsabschlüssen. Um Folgeprovisionen zu erhalten, sind die Vertreter gezwungen, immer weitere Verträge abzuschließen.

„Die Methodik, die hinter dem Unternehmen steht, erinnert an so genannte Drückerkolonnen“, stellt Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, fest und ist sich darin mit Dr. Stefan Wolf einig. Der größte Teil der Einnahmen gehe dem Tierschutz verloren. Der Deutsche Tierschutzbund und der Tierschutzverein Schwerte distanzieren sich von solchen Praktiken.

Nach Berechnungen des Deutschen Tierschutzbundes liegt die Gewinnspanne des Unternehmens – also das Geld, das nicht an die Tierschutzvereine geht - bei mindestens 50 % des Patenschaftsbetrages. Die gutgläubigen Paten, die auf der Straße angesprochen werden, ahnen davon nichts. Die Außendienstmitarbeiter bekommen pro Abschluss eines Vertrags 30,- EUR Provision. Nur ein Bruchteil des Geldes wird in Futterkäufe investiert. „Futter für Tiere in Not“ lässt nicht das gespendete Geld, sondern nur den Gegenwert an Futter oder Katzenstreu den Tierheimen zugute kommen. Mit dem größten Teil der Einnahmen werden neben Provisionen auch Dienstfahrzeuge für die Handelsvertreter, die administrativen Tätigkeiten des Unternehmens und die Gehälter der Geschäftsführer finanziert.

 

Das Tierheim Schwerte freut sich immer über Futterspenden, die direkt am Tierheim Schwerte, Am Gartenbad 7 (Montag – Samstag, 16 – 18 Uhr) abgegeben werden können. Besonders Katzendosenfutter ist immer knapp und wird dringend benötigt. Natürlich kann auch direkt auf das Konto des Tierschutzvereines Schwerte und Umgebung gespendet werden. Hier kommt jeder Euro den Tieren zu Gute!

 

Kontoinhaber: Tierschutzverein Schwerte
Konto-Nr.: 264 35
BLZ: 441 524 90

Stadtsparkasse Schwerte

 

Ruhr-Nachrichten vom 25. August 2007:

 

Hund für gewisse Stunden

 

 

Schwerte - Aufgeregt springt die Mischlingshündin Spili von links nach rechts. Kaum ist die Leine am Halsband befestigt, möchte sie los flitzen.

Sie kann es kaum erwarten: Endlich geht es wieder raus in den Wald. Auch Spitz Moritz ist außer sich vor Freude und winselt ungeduldig.

Eigentlich gibt es außer dem Tierheim Schwerte niemanden, der für sie da ist. Doch heute kommt wieder Besuch: Ehrenamtliche Hundeausführer beweisen, dass sie ein Herz für die Tiere haben. Besonders herrenlose Hunde haben es ihnen angetan. Wenn Birgit Assheuer und Angela Weinmann sich zum Spaziergang treffen, dann nicht ohne tierische Begleitung. Seit einem Jahr gehen sie mehrmals wöchentlich "Gassi".

Heute sind Spili und Bennie mit von der Partie. "Uns ist es egal, welche Hunde wir mitnehmen. Hauptsache, sie bekommen Bewegung und Zuneigung", erklärt Angela Weinmann, während ihr die fünf Monate alte Spili aufgeregt an den Beinen hochspringt und endlich los laufen möchte.

Die Idee zum Hundeausführen kam Angela Weinmann im vergangenen Jahr. Sie wollte "endlich mal was Gutes tun". Und auch Birgit Assheuer möchte ihr neues Hobby nicht missen: "Sonst habe ich abends auf der Couch gesessen. Bei Regenwetter erst Recht. Jetzt gehe ich raus, weil ich weiß, dass die Hunde warten."

Spili steuert mittlerweile zielsicher den nahgelegenen Wald an. Und auch Bennie, der nur als "Urlaubshund" für kurze Zeit Gast im Tierheim ist, freut sich schwanzwedelnd über die Zuwendung der neuen "Frauchen".

Zuhause haben die beiden Freundinnen Katzen. Keinen Hund. "Wir sind beide täglich bis zu zehn Stunden unterwegs. Das wäre doch Tierquälerei. Da kommen wir lieber hierher und helfen", betonen sie. Später wollen sie aber einen eigenen Hund. Einen aus dem Tierheim. "Die meisten Vierbeiner hier können viel, und man weiß, was man bekommt", betont Birgit Assheuer.

Doch vorerst wollen sie weiter für die herrenlosen Hunde da sein. Das ist Liebe auf vier Pfoten

 

Text: Laura Pielken     Fotos: Bernd Paulitschke

 

 

Bei uns besteht die Möglichkeit mit Hunden ehrenamtlich spazieren zu gehen!

Hundeausführzeiten sind Montag - Sonntag: 15.15 Uhr - 17.00 Uhr

 

Mindestalter ist 14 Jahre. 

Beim erstem Mal muss eine Hundeausführverordnung ausgefüllt werden 

und der Personalausweis hinterlegt werden.

Bei minderjährigen Hundeausführern muss ein Erziehungsberechtigter die Ausführverordnung

unterschreiben.

Besonders am Wochenende kann es vorkommen, dass wir nicht genug 'passende' Hunde zum Ausführen haben. Bitte haben Sie dafür dann Verständnis.

Fürs Hundeausführen werden keine Hunde reserviert.

 

03. August 2007:

 

Wer kennt diesen Hund?

 

Ronja hat mittlerweile ein neues Zuhause gefunden!

 

 

Das Tierheim Schwerte bittet die Schwerte Bevölkerung um Mithilfe. Diese Hündin (siehe Foto) wurde Anfang dieser Woche als Fundhund im Gänsewinkel aufgefunden. Es handelt sich bei ihr, um eine ca. einjährige Malinois  -Hündin. Sie ist leider weder gechipt noch tätowiert. Da sich bis heute noch kein Besitzer im Tierheim Schwerte gemeldet hat, muss das Tierheim leider davon ausgehen, dass diese Hündin ausgesetzt worden ist. 

Hinweise zu dieser Fundhündin können telefonisch unter 02304/61249 (Öffnungszeit 16 – 18 Uhr, ansonsten AB) mitgeteilt werden.

 

Wer die Arbeit des Tierheimes Schwerte unterstützen möchten, es wird sich über jede Spende gefreut!

Spendenkonto - Nr.: 264 35    BLZ: 441 524 90  Stadtsparkasse Schwerte

 

 

 

11. Juli 2007:

aus der Westfälischen Rundschau vom 11. Juli 2007

 

Samtpfoten brauchen Geduld

 

Acht junge Katzen suchen ein neues Zuhause.

Die Mitarbeiter des Tierheims Schwerte stehen wie in beinahe jedem Jahr vor einem großen Problem. Die Zahl der verwilderten Katzenbabys nimmt stetig zu. Mittlerweile warten acht junge Katzen, allesamt im Alter zwischen acht und zwölf Wochen, auf ein neues Zuhause. Mütter der Welpen sind wilde Katzen. Darunter versteht man eben nicht Wildkatzen im eigentlichen Sinne, sondern verwilderte Hauskatzen, die über einen langen Zeitraum oder gänzlich ohne menschlichen Kontakt gelebt haben beziehungsweise aufgewachsen sind. Momentan, teilt das Tierheim mit, sind die Katzenbabys noch nicht handzahm. Gesucht werden für sie liebe Menschen mit sehr viel Geduld, die auch am besten schon Erfahrungen im Umgang mit Katzen haben sollte.

 

Mittlerweile ist für alle 'wilden' Katzen ein neues Zuhause gefunden bzw. Interessenten da!

 

 

10. Juni 2007:

 

Fotos: Tag der offenen Tür mit Sommerfest 2007

 

 

 

 


 

Alle Fotos können in einem Online-Fotoalbum 

angeschaut werden: HIER!

 


 

 

 

 

 

 

 

 

12. Januar 2007:

 

'Fundhund Ricky'

 

Ricky's Vergangenheit ist mittlerweile aufgeklärt! Wir danken für die vielen Hinweise!

Ricky hat mittlerweile ein neues Zuhause!

 

Leider ist in kürzester Zeit ein zweiter angebundener Hund in Schwerte aufgefunden worden. Und auch diesmal bittet das Tierheim Schwerte um Mithilfe. Am Sonntag wurde 'Ricky' am Westhofener Kreuz angebunden gefunden. Bei Ricky handelt es sich um einen unkastrierten Rüden. Er ist wahrscheinlich eine Mischung aus Cairn Terrier und Yorkshire Terrier.

 

Das Tierheim Schwerte bittet nun die Schwerter Mitbürger um Mithilfe. Hinweise zu dem Fundhund können telefonisch unter 02304/61249 (Öffnungszeit 16 – 18 Uhr, ansonsten AB) mitgeteilt werden.

 

Wer die Arbeit des Tierheimes Schwerte unterstützen möchten, es wird sich über jede Spende gefreut!

Spendenkonto - Nr.: 264 35    BLZ: 441 524 90  Stadtsparkasse Schwerte

 

Fundhund 'Ricky',  07.01.07

 

 

 

07. Januar 2007:

 

'Nickelkatzen'

 

 

aus der Westfälischen Rundschau:

 

Die Katzen auf dem Grabeland des Nickelwerks werden satt über den Jahreswechsel kommen. Nicht nur Nachbarin Ilka Leicht will füttern, auch der Schwerter Tierschutzverein hat nun grünes Licht bekommen, ‚auf eigene Gefahr’ das umzäunte Gelände zu betreten.

 

Eine Intervention des Kreisveterinärs hatte für diese Verständigung gesorgt. Neben den Nachbarn will jetzt auch der Tierschutzverein ‚erst einmal die Fütterung der Katzen vor Ort sicherstellen’, erklärte die 2. Vorsitzende Rosemarie Seelig. Wie vielen Katzen, die offenbar von Kleingärtner versorgt wurden, auf dem völlig vermüllten Gelände herumlaufen, steht noch nicht fest. ‚Inzwischen gehen wir von 12 bis 15 Tieren aus’. Im neuen Jahr wollen sich die Beteiligten dann zusammensetzen, um über das weitere Schicksal der Tiere zu beraten. Seelig: ‚Wir müssen z.B. entscheiden, ob wir die Tiere einfangen und wer dann die Kosten für einen notwendige Kastration übernimmt.’ Im zweiten Schritt müssen die Tierschützer möglicherweise eine neue Heimat für die Katzen finden. Aber das dürfte nicht einfach werden, denn, so Seelig, ‚das sind wild lebende Tiere, die man nicht in eine Familie geben kann. Da müssten wir zum Beispiel schon einen Bauernhof finden.’

Wer also entsprechende Möglichkeiten der Unterbringung kennt oder aber die Kosten für einen Kastration übernehmen will, kann sich werktags von 16 bis 18 Uhr im Tierheim unter Tel.: 02304/61249 melden.

 

Wir suchen noch dringend Katzenfreunde, die uns bei den Katzenkastrationen unterstützen:

'Kennwort Nickelkatzen', Kontonummer: 26435, BLZ 441 524 90 Stadtsparkasse Schwerte

 

 

 

 

13. Dezember 2006:

 

Ausgesetzte Hunde

 

Leider hat es sich schon fast zur Tradition entwickelt: neben der Sommerzeit ist die Vorweihnachtszeit, die Zeit des Jahres, wo das Tierheim Schwerte die meisten ausgesetzten Tiere aufnimmt.

Am Samstag wurde der erste Hund von einer aufmerksamen Bürgerin angebunden aufgefunden. ‚Die Passantin fand den Hund angebunden am Ruhrwanderweg auf einem Spielplatz’, so Rosemarie Seelig, 2. Vorsitzende des Tierschutzvereines Schwerte und Umgebung e.V. Bei dem ausgesetzten Hund handelt es sich um einen schwarzen Mischlingsrüden, mit weißem Lätzchen.

‚Das arme Tier ist momentan noch total verunsichert und ängstlich im Tierheim. Er braucht sicherlich noch ein paar Tage, bis er sich bei uns eingelebt hat’, schildert Frau Seelig.

 

Das Tierheim Schwerte bittet nun die Schwerter Mitbürger um Mithilfe. Hinweise zu dem Fundhund können telefonisch unter 02304/61249 (Öffnungszeit 16 – 18 Uhr, ansonsten AB) mitgeteilt werden.

 

Wer die Arbeit des Tierheimes Schwerte unterstützen möchten, es wird sich über jede Spende gefreut!

Spendenkonto - Nr.: 264 35    BLZ: 441 524 90  Stadtsparkasse Schwerte

 

Fundhund 09. Dezember 2006
Fundhund Merlin hat mittlerweile ein neues Zuhause!

 

 

 

 

27. November 2006:

 

Gartencenter Augsburg spendet Tierfutter!

 

Das Gartencenter Augsburg  in Hagen-Hohenlimburg spendete dem Tierheim Schwerte Tierfutter. Rosemarie Seelig, 2. Vorsitzende des Tierschutzvereines Schwerte, nahm die Spende von Petra Schickrath vom Gartencenter Augsburg entgegen. Das Tierheim Schwerte Team und die Tiere möchten sich an dieser Stelle nochmal recht herzlich bedanken!!!

 

 

 

 

20. Oktober 2006:

 

Kaninchenschwemme im Tierheim Schwerte

Vielen Dank! Mittlerweile haben viele Kaninchen ein neues Zuhause gefunden!

 

 

‚So schlimm war es schon lange nicht mehr’, sagt Rosemarie Seelig, 2. Vorsitzende des Tierschutzvereines. 17 Kaninchen beherbergt nun das Tierheim Schwerte. 10 davon wurden alleine letzte Woche ausgesetzt. ‚Da der Kleintierraum viel zu klein ist für eine solche Anzahl von Kaninchen, mussten wir schon in einen Katzenraum zweckentfremden’, so Rosemarie Seelig. Besonders traurig ist ein Fall wo ein Käfig mit 5 Kaninchen direkt vor dem Tierheim ausgesetzt worden ist. In dem Käfig saß ein unkastriertes Böckchen mit 4 Weibchen. Nun muss das Tierheim Team abwarten, ob Nachwuchs bei allen 4 Kaninchen unterwegs ist.

Am Samstag kamen dann noch mal 4 Böckchen dazu, die auf dem Friedhof in Ergste ausgesetzt wurden.

Für diese lieben Kaninchen und seine Kollegen sucht das Tierheim nun neue Besitzer.

 

 

 

 

16. Oktober 2006:

 

Lotti belegt 1. Platz beim Mischlingswettbewerb

 

 

Lotti, die Hündin unserer Auszubildenden Tanja Mauscherning, hat bei VDH Mischlingswettbewerb auf der Messe Hund und Pferd in Dortmund den 1. Platz in ihrer Gruppe belegt!!! Bei dem Wettbewerb beurteilt ein Tierarzt den Gesundheits- und Pflegezustand des Hundes. Außerdem überprüft ein Ausbilder die Sozialverträglichkeit jedes teilnehmenden Mischlings. Anschließend gilt es, einen Geschicklichkeits-Parcours zu bewältigen.

 

16. Oktober 2006:

 

Spende der Schwerter Jugendfeuerwehr

 

 

Über eine Spende in Höhe von 400 Euro freut sich das Schwerter Tierheim. Das Geld kam bei einer Waschaktion der Schwerter Jugendfeuerwehr am Freiwilligentag zusammen und die Mitglieder der Jugendgruppe beschlossen sofort, dieses Geld dem Schwerter Tierheim zur Verfügung zu stellen. Torsten Obst überreichte das Geld and die 2. Vorsitzende des Tierschutzvereines Rosemarie Seelig. Bei der Übergabe mit dabei waren Matthias Deliga, Patrick Theis, Catharina Seelig mit Moritz, Oliver Jürck und Ernst-D. Schmerbeck.

 

 

06. Oktober 2006:

 

Kuchenverkauf vom 30. September 2006

 

An dieser Stelle möchte sich der Tierschutzverein Schwerte bei den vielen lieben Tierfreunden bedanken, die Kuchen gespendet und gekauft haben. Eine stolze Summe von 340 Euro kam zusammen, die den Tieren im Tierheim Schwerte zu Gute kommt!

 

 

 

18. Juni 2006:

 

Fotos: 50 Jahre Tierheim Schwerte

Tag der offenen Tür mit Sommerfest

 

 


 

Alle Fotos können in einem Online-Fotoalbum 

angeschaut werden: HIER!

 


 

 

 

 

14. Juni 2006:

 

50 Jahre Tierheim Schwerte

Tag der offenen Tür mit Sommerfest

 

 

Am Samstag, den 17. Juni 2006 ist es soweit: das Tierheim Schwerte feiert sein 50 jähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür und Sommerfest. Ab 12.00 Uhr sind Besucherinnen und Besucher im Tierheim Schwerte, Am Gartenbad 7 in Schwerte-Westhofen herzlich willkommen.
Höhepunkt wird dieses Jahr wieder der Auftritt von Rio- the voice of Elvis sein.
Natürlich wird auch für das leibliche Wohl gesorgt. Es gibt leckere Würstchen vom Grill, vegetarische Frikadellen, Pommes, Kuchen und Getränke aller Art.
Außerdem wird für die kleinen Gäste Kinderschminken angeboten. Obligatorisch ist auch die beliebte und gut bestückte Tombola.

Kuchenspenden werden gerne bis 12 Uhr entgegengenommen.

 

 

Frau Liesel Kramm's Beharrlichkeit ist es zu verdanken, dass die Stadt Schwerte im Jahre 1954 die Zusage machte, ein Tierheim auf dem Gelände des Schlachthofes an der Liethstraße zu genehmigen.

Am 25. Juli 1956, also etwa zwei Jahre nach der Zusage der Stadt Schwerte, konnte das Tierheim seiner Bestimmung übergeben werden. Damit wurde das erste Tierheim im Landkreis Iserlohn im Beisein vieler Ehrengäste und Freunde des Tierschutzvereines seiner Bestimmung zugeführt.

Auf der Jahreshauptversammlung am 18. März 1985 stand fest, dass das Tierheim an der Liethstraße noch maximal 3 Jahre an diesem Standort bleiben konnte. Das Tierheim an der Liethstraße bot nur Platz für Hunde. Ein Katzenasyl war in einer Etagenwohnung in der Ostberger Straße untergebracht. Das Schicksal des Hundehauses an der Liethstraße war verbunden mit dem des Schlachthofes. Dieser Stand kurz vor der Schließung.

Das Tierheim an der Liethstraße war derart marode, dass im Winter 1987 der Tierschutzverein überlegte wie er die Tiere unbeschadet durch den Winter gebracht werden konnte. Der Veterinär stellte beim Tierheim erhebliche Mängel fest

Im  Februar 1989 stand endlich fest: Der Tierschutzverein Schwerte und Umbebung e.V. kann ein neues Tierheim bauen! Die finanzielle Decke war zwar mehr als dünn, aber ein geeignetes Grundstück konnte von der Gräflichen Stosch'schen Rentei gepachtet werden. Durch die unermüdliche Arbeit von Frau Dr. Gisela Weigt nahm das neue Tierheim Gestalt an.

Im November 1990 war das Tierheim fertiggestellt und die Tiere konnten aus der Liethstraße in das neue Tierheim 'Am Gartenbad'  umziehen.

Am 06. Juli 1991 (also vor 15 Jahren) fand die offizielle Einweihung des jetzigen Tierheimes statt.

Der Vorstand des Tierschutzvereines Schwerte und Umgebung e.V. möchte sich an dieser Stelle bei allen Tierfreunden bedanken, die die Arbeit für das Tierheim Schwerte möglich machen und hoffen auch weiterhin auf Ihre Unterstützung!

 

 

Eröffnung Tierheim Schwerte an der Liethstraße

 

Eröffnung Tierheim Schwerte an der Liethstraße

 

Eröffnung Tierheim Schwerte an der Liethstraße

 

Liesel Kramm

 

Eröffnung Tierheim Schwerte 'Am Gartenbad'

 

Das jetzige Tierheim 'Am Gartenbad'

 

Dr. Gisela Weigt

 

 

 

28. Mai 2006:

Spende für das Tierheim Schwerte

 

Eine Spende in Höhe von 105 Euro konnte die Askania Marktleiterin Frau Pryschalla überreichen. Während des verkaufsoffenen Sonntags verkaufte das Askania Team Waffeln zu Gunsten des Tierheimes Schwerte. Das Tierheim Schwerte bekannt sich ganz herzlich für diese Spende!

 

 

28. Mai 2006:

Tag der offenen Tür

 

 

 

 

 

26. April 2006

 

Spende für das Tierheim Schwerte

 

Wieder zeigten junge Tierfreunde ihr großes Herz für die Tiere. Vanessa und Lina sammelten in ihrer Nachbarschaft am Osthellweg und Alter Dortmunder Weg für das Tierheim Schwerte. 26 Euro kamen zusammen, die dankend von der Auszubildende Tanja Mauscherning und 'Lotti' entgegengenommen wurden. Wir sagen DANKE!

 

08. April 2006

 

Spende für das Tierheim Schwerte

 

Melissa Olbrich und Isabel Wanner, beide 12 Jahre alt, sammelten bei Freunden und Nachbarn in Westhofen für das Tierheim Schwerte. Eine stolze Summe von 130 Euro kam zusammen. Stephanie Fischer vom Tierheim Schwerte nahm mit Hund "Lotti" die Spende entgegen. Wir sagen herzlichen Dank!!!

 

 

22. Januar 2006

 

Spende der Stadtsparkasse Schwerte

 

Das Hundehaus und der Katzenauslauf des Tierheimes Schwerte konnten durch eine 10000 Euro Spende der Stadtsparkasse Schwerte gefliest werden. Auch für dringende Renovierungsarbeiten an der Westseite des Hundehauses reichte das Geld noch. Der Stadtsparkassen Vorstand Willi Tebroke besichtigte und informierte sich über die Arbeit des Tierheimes. Er war beeindruckt über die gute Betreuung der Tiere von Angestellten und ehrenamtlichen Helfern.

Auf dem Foto sehen sie v.l. Tierheimleiter Johannes Vicktor, 2. Vorsitzende des Tierschutzvereines Rosemarie Seelig und Sparkassenvorstand Willi Tebroke. Im Vordergrund sehen Sie das Sorgenkind des Tierheimes Laila. Die 8 Jahre Schäferhund-Hündin sucht dringend eine Gnadenbrotstelle.

 

 

Wir sagen DANKE!

 

 

 

 

18. Dezember 2005

 

Unsere Tiere im Adventskalender 

 

Auch dieses Jahr präsentiert der WDR, Tiere aus Tierheimen in seinem Adventskalender. In der Lokalzeit Dortmund (montags - samstags von 19.30 Uhr - 20.00 Uhr) wurden schon 5 Tiere aus unserem Tierheim vorgestellt.

Am 9. Dezember waren die Meerschweinchen 'Lucie und Oskar' zu sehen und am 10. Dezember der Siberian-Husky Rüde 'Landow'. Am 14. Dezember wurde noch unser Pekinesen - Pärchen 'Bonnie und Chip' vorgestellt.

Mittlerweile haben alle Tiere ein schönes neues Zuhause gefunden.

 

12. Dezember  2005

 

Igel brauchen Plätzchen für den Winter

Alle Igel haben mittlerweile ein Plätzchen gefunden!

 

Das Tierheim Schwerte sucht dringend Tierfreunde, die sich bereit erklären, verwaisten und untergewichtigen Igelkindern eine Überwinterungshilfe zu geben.

Als Faustregel gilt, dass Igelkinder, die Anfang November weniger als 400 Gramm wiegen, über den Winter aufgenommen und versorgt werden müssen, sollen sie eine Chance zum Überleben haben. Als Unterkunft braucht der Igel unter anderem ein Schlafhäuschen (kleiner Karton mit passendem Einschlupfloch, gefüllt mit Zeitungspapier). Hier muss ein Tier ungestört den ganzen Tag verschlafen können, denn Igel sind nachtaktiv. Trockene, frostfreie Räume, Schuppen oder Keller sind für die Überwinterung geeignet. Ein aufgenommenes Igelkind kann erst nach Ablauf der Frostperiode im Frühjahr ausgewildert werden. Man muss sich also darüber klar sein, dass man eine Verpflichtung eingeht, die etwa vier Monate andauert.

Dem unerfahrenen Igelschützer wird natürlich eine umfassende Einweisung mit praktischer Anleitung gegeben. Wer helfen möchte, meldet sich im Tierheim Schwerte, Am Gartenbad 7, in Westhofen oder unter Tel: 61249.

 

 

21. Oktober  2005

 

Pamuck und Sinan im neuen Zuhause

Sinan und Pamuck haben eine neue Familie gefunden.
Eine Tiergeschichte die sehr traurig begann und nach zwei Jahren gut endete.


Eigentlich kamen im November 2003 Sinan und Pamuck als Pensionstiere in das Tierheim Schwerte. Doch eine schwere Krankheit zwang die junge Frau die Beiden nach einem halben Jahr zur Vermittlung frei zu geben. Vergessen hat sie ihre beiden Hunde bis zu ihrem Tod nie.
Sinan und Pamuck akzeptierten das Tierheim als ihr neues Zuhause. Schnell kannten sie jeden vom Tierheimteam und gehörten bald fest zur Tierheimfamilie. Besucher allerdings wurden laut angekläfft, dieses machte die Vermittlungsgespräche nicht gerade einfach. Sinan und Pamuck freuten sich auf die regelmäßigen Spaziergänge mit ihren ehrenamtlichen Hundeausführern. Das Ehepaar Thielmann und Herr Reiff haben so manche Stunde mit den Beiden verbracht. Liebe Tierfreunde übernahmen durch Patenschaften einen großen Teil der Kosten für Medikamente und Tierarzt. Geld wurde auch in der Firma Sinn & Leffers, von Arbeitskollegen der ehemaligen Besitzerin für Sinan und Pamuck gesammelt. Nur ein neues Zuhause wurde für die Hunde lange nicht gefunden.
Doch letzte Woche war es soweit: Familie Köhler hatte die Beiden im Internet auf den Tierheimseiten entdeckt.
Nach ein paar Spaziergängen war klar, Sinan und Pamuck hatten sich für die Familie aus Sölderholz entschieden und die Köhlers für die Beiden. Dem Tierheimteam viel der Abschied schwer. Doch alle sind überglücklich, dass die beiden Hunde jetzt ein schönes, neues Zuhause haben…

 

 

04. Oktober  2005

aus der Westfälischen Rundschau

 

40 Kuchen und Torten für das Tierheim verkauft

 

(kowi) Wenn das Team vom Tierschutzverein seinen Kuchenstand organisiert, dann ist die Kaffeetafel am Wochenende gut gedeckt - und die Tiere im Tierheim haben auch was davon. Am Samstag war es wieder soweit. Zweimal im Jahr ruft der Tierschutzverein unter Federführung seiner 2. Vorsitzenden Rosemarie Seelig zu Kuchenspenden auf, die die Helferinnen des Vereins dann unters Volk bringen. Natürlich backen die Frauen vom Tierschutzverein auch selbst, aber diesmal, sagt Seelig, waren es besonders viele unbekannte Spender, die einfach einen Kuchen am Stand vorbeibrachten mit den Worten: "Hier, fürs Tierheim." So kamen, schätzt die 2. Vorsitzende, rund 40 Kuchen und Torten zusammen. Der Erlös, der der Arbeit des Tierheims zugute kommt, kann sich sehen lassen: Fast 460 Euro erbrachte allein der Kuchenverkauf, noch einmal mehr als 50 Euro klimperten in der Spendendose. Das Datum für den Kuchenverkauf war auch gut gewählt: Schließlich wartete nach dem Sonntag auch noch der Montag als Feiertag - da nimmt man gern mal ein Stückchen mehr mit.

 

 

07. September  2005

 

Fotos von unserem Pannekauken-Stand

auf dem Pannekauken-Fest

in Schwerte

 

 

 

07. September 2005:

 

aus den Ruhr-Nachrichten vom 02. September 2005:

 

Linkskurve zum Vertrauen

 

 

Ergste - Der Zeigefinger von Sandra Ruiz weist Diego den Weg: Zwei Sprünge über die kleinen Hürden, dann geradeaus über die Brücke, eine scharfe Linkskurve zum Tunnel und schließlich im Slalom durch die bunten Stäbe.

Die Unnaerin und der einjährige Podenco-Mischling sind ein eingespieltes Team. Bis zu 20 Hindernisse überwindet Diego im Agility-Parcours und bringt dabei auch sein Frauchen zum Schwitzen, denn die muss sein Tempo mithalten und gleichzeitig die nächste Hürde vor Augen haben. Dass das gar nicht so einfach ist, weiß auch ihre Trainerin Nadja Kemper. "Agility kommt aus England und ist dem Pferdedressurreiten nachempfunden", erklärt sie.

Generell könne aber jeder Hund, unabhängig von seiner Rasse, an dem anspruchsvollen Training teilnehmen, sofern er keine starken Gelenk- oder Hüftprobleme habe. "Mit Agility wird nicht nur die Teamfähigkeit von Hund und Halter gefördert, sondern auch ihre Bindung gestärkt", erzählt Kemper. "Das Tier ist im Alltag außerdem stärker ausgelastet."

Sinnvoll sei das Training am Bürenbrucher Weg auch für Hunde, die schlecht parieren. Sie lernen dadurch, auf die Körpersprache ihres Halters zu achten. Fast eine Art Therapie können die verschiedenen Geräte für ängstliche Tiere sein. "Wir gewöhnen sie beispielsweise ganz langsam an den Knall, wenn die Wippe auf den Boden schlägt", so die Kursleiterin. "Später müssen die Hunde von alleine das Kippmoment finden."

Seit rund einem Jahr leitet Nadja Kemper gemeinsam mit Berit Steinhaus und Nicole Jedamski die Anfängerkurse der Hundeschule des Tierschutzvereins Schwerte. - Schritt für Schritt gewöhnen sie die Hunde an die einzelnen Geräte und verknüpfen sie später zu einem Parcours. "Dabei arbeiten wir ausschließlich mit Leckerchen, Spielzeug und positiver Belohnung", berichtet Berit Steinhaus.

Als erstes lernen die tierischen Kursteilnehmer den Weg durch den Tunnel kennen. Anfangs lockt Frauchen noch nach knapp einem halben Meter mit einem Hundedrops. Eine Viertelstunde später sind es schon sechs Meter und noch ein wenig später hat der Tunnel sogar einen Knick bekommen.

Jetzt rennen auch die anfangs ängstlichen Hunde fröhlich ins Dunkel, denn sie wissen: Am Ende wartet ein Leckerchen...

 

 

10. Juli 2005

 

"Aktion Azubi" geht ins 2. Jahr

 

Tanja Mauscherning: Mit den Tieren auf Du und Du. (WR-Bild)

Westhofen. Das erste Ausbildungsjahr im Tierheim Schwerte hat Tanja Mauscherning mit Erfolg beendet.

 

"Das Zeugnis der Beruffachschule in Düsseldorf ist sehr gut, an ihrer Arbeit ist nichts auszusetzen", resümiert Ausbilder Johannes Vicktor.

Besonders herzlich wird Tanja von den Vierbeinern nach einer jeden Berufschulwoche empfangen. Die Hunde begrüßen sie mit freudigem Gebell und verlangen prompt zusätzliche Streicheleinheiten. Auch die Tierheimkatzen schnurren und schmusen ausgiebig.

Tanja versteht es, lautet das Urteil des Tierschutzvereins, behutsam und sensibel auf die verschiedenen Tiere im Tierheim einzugehen. Auch der Unterricht der Hundeschule des Tierschutzvereines macht ihr viel Spass. "Wenn wir nach dem ersten und zweiten jetzt auch noch das dritte Ausbildungsjahr durch Spenden und Patenschaften finanziert bekommen, war die Aktion Azubi ein voller Erfolg", blickt die 2. Vorsitzende des Tierschutzvereins, Rosemarie Seelig, in die Zukunft.


08. Juli 2005

 

Feige im Unwetter ausgesetzt!

 

Man ist ja schon einiges gewöhnt, wenn man in einem Tierheim arbeitet, aber so schlimm wie dieses Jahr, war er schon lange nicht mehr: AUSGESETZTE TIERE!

Heute war mal wieder ein 'Höhepunkt' als wir beim Arbeitsbeginn der Nachmittagsschicht in der Nähe unseres Tierheimparkplatzes drei total durchnässte Zwergkaninchen fanden. Im Käfig stand schon zentimetertief das Wasser!

Aber leider sind diese armen Kaninchen nur drei Tiere in einer Reihe von definitiv ausgesetzten Tiere. In diesen Sommer haben wir bis jetzt 5 Hunde, 8 Katzen und 8 Kaninchen angebunden oder in einen Karton gesteckt aufgefunden. Fundtiere wo wir nicht genau wissen, ob sie ausgesetzt worden sind, sind hier noch niemals mitgezählt.

Es ist immer wieder traurig, wie wenig Verantwortung Menschen für Tiere zeigen.....

 

 

In diesem Käfig saßen die drei Zwergkaninchen!

 

 

Patschnass!!!

 

 

Die anderen zwei Zwergkaninchen, schon abgetrocknet.

 

 

 

14. Juni 2005

aus der Westfälischen Rundschau vom 15. Juni 2004:

 

Riesenandrang beim Sommerfest im Tierheim

 

Westhofen. "Rundum gelungen" war der Tag der offenen Tür im Tierheim Schwerte für Rosemarie Seelig, 2. Vorsitzende des Tierschutzvereins. "Solch einen riesen Andrang hatten wir noch nie", erzählte sie freudestrahlend. Aber nicht nur das, auch das Essen war komplett ausverkauft. "Es gab nichts mehr, keine Reibekuchen, keine Bratwürste und auch keinen Kuchen mehr." Und dabei wurden ca. 50 Kuchen gespendet, berichtete die Tierschützerin, die sich für so viel Unterstützung bedankte. Für Stimmung sorgte auch Sänger "Rio - The Voice of Elvis", der trotz Stau auf der A 1 die gute Laune nicht verloren hatte. Auch erste Kontakte zwischen Tieren und potenziellen Herrchen und Frauchen wurden geknüpft.

 

 

12. Juni 2005

 

Tag der offenen Tür mit Sommerfest

 

 

Mehr über Rio - the voice of Elvis erfahren Sie auf seiner Internetseite unter:

 

www.rio-thevoiceofelvis.de

 

 

 

Video von Rio - the voice of Elvis
Tipp: Erst runterladen, dann anschauen!
Rechte Maustaste auf einen der Video-Links, 

dann 'Ziel speichern unter' und am gewünschten Ort abspeichern!

Video komplett (7,98 MB als .mpg)
Video Ausschnitt (2,28 MB als .mpg) 

 

 

3. Juni 2005

 

Ein Heim für viele Tiere

 

Auf der am 24. Mai stattgefundenen Jahreshauptversammlung wurden die anwesenden Mitglieder über die Ergebnisse des letzten Jahres unterrichtet.

252 Tiere fanden im Jahr 2004 einen Unterschlupf im Tierheim Schwerte. 

Dazu kommen noch 89 Pensionshunde und 64 Pensionskatzen die im Tierheim ihren Urlaub verbrachten.

Bei den 252 Tieren handelt es sich um 59 Hunde, 114 Katzen und 79 Kleintiere, die fast alle im letzten Jahr vom Tierschutzverein Schwerte und Umgebung e.V. schnell und gut vermittelt werden konnten.

Der Erhalt des Tierheimes Schwerte und die Versorgung herrenloser Tiere ist das Hauptanliegen des Tierschutzvereines und hat vorderste Priorität.

Der Verein ist auf die Mitgliederbeiträge angewiesen. Leider sind die Mitgliederzahlen des Vereines rückgängig. Es sterben mehr Mitglieder, als dass Neue dazu gewonnen werden können.

Geldspenden und auch die Spenden in den in Geschäften aufgestellten Spardosen sind stark rückläufig, sodass die Arbeit für den Tierschutzverein nicht gerade leichter wird.

Deshalb ist der 1. Vorsitzende Dr. Stefan Wolf froh, dass durch die Hundeschule, eine neue Einrichtung des Tierschutzvereins, für eine weitere Einnahme in die Vereinskasse sorgt.

Weiterhin positiv ist die Entwicklung der Sachspenden. Immer mehr Menschen spenden Leinen, Körbe und vor allem Futter. Besonders die in 6 Geschäften aufgestellten Futterboxen des Tierheims werden gut gefüllt, sodass nur noch spezielles Tierfutter zugekauft werden muss.

Auch die Internet Seite des Tierheimes, die man unter www.tierheim-schwerte.de findet, erfreut sich großer Beliebtheit. Rund 150 Besucher täglich informieren sich über die zu vermittelnden Tiere und die Arbeit des Tierheimes 

Höhepunkt dieses Jahres ist der am 11. Juni 2005 stattfindende Tag der offenen Tür mit Sommerfest des Tierheimes Schwerte. Rio – the voice of Elvis wir wie in den letzten Jahren für gute Stimmung sorgen.

 

 

30. Mai 2005

aus den Ruhr-Nachrichten:

Hunde nicht von der Leine lassen

 

Kreis - Von Hunden zu Tode gehetztes oder sogar gerissenes Wild. Leider keine Seltenheit in den Wäldern des Kreises.

"Gerade in den Monaten Mai und Juni, wenn das Jungwild geboren und aufgezogen wird, besteht Gefahr", erklärt Kreisjagdberater Hans-Heinrich Hiddemann.

Die Kitze können noch nicht so flüchten, wie ihre älteren Artgenossen und fallen daher besonders häufig Hunden zum Opfer, die unangeleint ihrem Jagdtrieb folgen. "Wer damit rechnen muss, dass sein Hund Wild aufstöbert oder jagen geht, der darf ihn nicht von der Leine lassen", fordert der Fachmann.

Die Beschilderung "Nehmt Rücksicht auf Jagdwild" in den Wäldern helfe leider nicht immer. "Viele Hundehalter glauben, dass von ihrem Hund keine Gefahr ausgeht", so Hiddemann. Dabei stecke es nun einmal in der Natur des Hundes, Wild zu verfolgen.

Der Kreisjagdberater verweist auch auf die Gefahr, die von Joggern, Spaziergängern, Moutainbikern oder Pferdehaltern ausgeht, die nicht auf den vorgeschriebenen Wegen bleiben, sondern sich "querfeldein" bewegen. "Gerade älteres Wild flüchtet, wenn es gestört wird und läuft dann meist aus dem Wald heraus auf die Straße. Dort landet es dann oft vor einem Auto." Die Verluste beim Wild durch solche Verkehrsunfälle lägen bei 35 bis 40 Prozent der gesamten Abschüsse.

Außer für Wild geht von freilaufenden Hunden mit Jagdinstinkt auch Gefahr für Bodenbrüter wie Fasane oder andere Vögel sowie für Hasen aus, erklärt Hiddemann.

Rechtliche Probleme

Er räumt jedoch ein, dass viele Hundebesitzer den Wunsch haben, ihrem Tier ausreichend Bewegungsmöglichkeit zu bieten. "Rechtlich problematisch wird es aber, wenn der Besitzer nicht strikt darauf achtete, dass sein Hund auf den Wegen bleibt. Stöbert er beispielsweise querfeldein, ist er eine Gefahr."

Als beaufsichtigt gilt ein Hund nur dann, wenn er auf den Wegen in Sichtweite und im Einwirkungsbereich seines Herrchens oder Frauchens ist und jederzeit zurückkommt, wenn er gerufen wird. Gänzlich unbelehrbaren Hundehaltern haben schlimmstenfalls mit einer Geldbuße zu rechnen, sagt Jagdexperte Hiddemann.

 

 

30. Mai 2005

Hände weg von "verwaisten" Wildtieren

‚Tierfreunde’ greifen oft zu früh ein. 

Geringe Überlebenschance für aufgenommene Findlinge  

 

Der Tierschutzverein Schwerte und Umgebung e.V. warnt davor, Jungtiere aus der Natur anzufassen und aufzunehmen. Viele der von Tierfreunden aufgenommenen Jungvögel, Kaninchen oder Rehkitze werden von ihren Eltern bestens versorgt und zeitweise alleine gelassen. Für solche Jungtiere kann das menschliche Eingreifen die Überlebenschancen verringern. Nur in eindeutigen Gefahrensituationen oder bei zweifelsfrei verwaisten Tierkindern sollte man die Winzlinge mitnehmen.

 

Leider werden immer wieder kleine Wildtiere mitgenommen, weil sie scheinbar allein im Feld oder Wald aufgefunden wurden.

Diese Jungen sind meist nicht verlassen, sondern die Mutter kommt in regelmäßigen Abständen zum Säugen oder Füttern. Wer diese Tiere mitnimmt, macht sich gegebenenfalls strafbar ( Bundesnaturschutzgesetz, Wilderei). Hinzu kommen diverse andere Probleme: viele Jungtiere kommen gar nicht erst durch. Für die, die es schaffen, gibt es später ein Unterkunftsproblem. Wohin mit einem zahmen ,,Wildtier“ das für den täglichen Überlebenskampf in der Natur gar nicht trainiert ist?

 

Viele Jungvögel (sog. ,,Nestflüchter“) hüpfen umher und rufen nach Futter. Durch diese Bettelrufe stehen sie in Kontakt mit ihren Eltern und sind keineswegs verwaist. Deshalb sollten die „Federbällchen“ auch an ihrem Platz belassen werden. Gleiches gilt für die ersten Flugversuche, die zwangsläufig auch Ruhephasen auf dem Boden beinhalten. Nur wenn sich die Vogelkinder in Gefahr befinden, z.B. sich auf oder dicht neben einer Straße aufhalten, darf man sie vorsichtig anfassen und an einen sicheren Ort setzen - aber nur soweit, dass die Vogeleltern die Bettelrufe noch hören können. 

 

Im Gegensatz zu Vögeln darf man junges Wild, z.B. im Gras liegende Rehkitze, keinesfalls anfassen. Der menschliche Geruch kann die Mutter abschrecken und die Jungen könnten kläglich verhungern.

So niedlich Rehkitze oder andere Tierbabys auch sind - nur nachweislich verwaiste oder verwundete Tier sollte man als Pfleglinge ,,adoptieren“.

 

Der Tierschutzverein Schwerte und Umgebung e.V. appelliert außerdem an Spaziergänger, ihre Hunde im Feld und Wald angeleint zu lassen und auf den Wegen zu bleiben, um Wildtiere möglichst wenig zu stören.

 

 

09. Mai 2005

 

Aktion: 'Wir lassen den Schwan frei!'

 

 

So, der Schwan wird wieder zu seinem

Fundort an der Ruhr gebracht.

 

Noch mal artig in die Kamera von der

Presse gelächelt.

 

Jetzt sei erwähnt, dass da Wasser direkt vor

ihm ist, der Schwan aber nicht im geringsten

daran denkt sich dorthin zu bewegen.

 

'Neee, da geh' ich doch nicht rein.....'

 

'Ich geh' dann mal...'

 

Schwäne sind Landvögel!?!?!?!

 

Es wird ihm noch mal das Wasser etwas näher

gebracht......

 

Brrrrrr....., das ist kalt!

 

06. Mai 2005

 

Ungewöhnlicher Gast im Tierheim Schwerte

 

aus den Ruhr Nachrichten vom 07.05.05:

 

Schwan kann bald wieder fliegen


Schwerte - Nur knapp dem Tod entronnen ist der Schwan, den die Feuerwehr am Dienstagabend auf den Ruhrwiesen einfing. Wie berichtet, hatten Spaziergänger das hilflose Tier gesichtet und die Polizei alarmiert. Diese wiederum hatte die Feuerwehr benachrichtigt, die den Vogel einfing.

"Der Schwan hat eine alte Verletzung am Flügel, die sich bereits bis zur Knochenentzündung ausgeweitet hatte", so Tierarzt Dr. Stefan Wolf. Anzeichen von einer Blutvergiftung waren bereits erkennbar. "Ohne sofortige Behandlung hätte er es wohl nicht überlebt", so Wolf.

Jetzt geht es dem Vogel allerdings wieder prima. Im Tierheim hat er sich in den wenigen Tagen bereits prächtig erholt und kann voraussichtlich in den nächsten Tagen wieder an der Ruhrwiese in die Freiheit ausgesetzt werden.

Für das Tierheim ist Schwanen-Besuch indes nichts Ungewöhnliches. Meist allerdings versorgen die Tierschützer durch Angelhaken oder Frost verletzte Tiere. - kar

 

 

 

05. Mai 2005

 

Fotos vom ersten Frühlingsfest

der Hundeschule des

Tierschutzvereines Schwerte 

und Umgebung e.V.

 

 

 

 

(c) Tierschutzverein Schwerte und Umgebung e.V.

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